68r
Salzquelle.
Harzstoff, Gran salzsaure Talkerde oder Bittererde 'und 3 j Gran salzsaure Kalkerde.
Dritter Versuch. ») Das im Weingeist un-aufgelbst gebliebene Salz, 670 Gran, erster Versuch b, !wurde mit destillirtem Wasser übergössen. Es blieben !6 Gran erdige Theile unaufgelöst zurück. j
K) Die Salzauflösung wurde mit einer hinreichen- ^den Menge höchst gereinigten Weingeist vermischt. DieFlüssigkeit wurde dadurch weiß getrübt, und nachdemsich der Niederfchlag gesetzt hatte, so wurde er durchLM Filtrum von der Flüssigkeit geschieden, die durch- !gelaufene Flüssigkeit aber zum Krystallisiern in die-Warme gesetzt, wodurch 6^7 Gran reines Kochsalz er- ^halten wurden.
c) Die , durch den Weingeist abgeschiedenen schwe-felhaltigen Salze wurden wieder in Wasser aufgelöst undmit einer kochenden alkalischen Lauge vermischt, es ent-stand aber kein Niederschlag. Das Glaubersalz waralso frei von Magnesia.
Vierter Versuch. ») Die unaufgelöst geblie-benen erdigen Theile, 6 Gran, dritter Versuch a, wur-den mit Wasser übergössen und so lange mit Salpe-ter - und Salzsaure versetzt, bis kein Brausen mehrgehört wurde. Hierauf wurde die Mischung ins Kochengebracht, wodurch sich Alles auflösete.
b) Der Weingeist schied aus dieser AuflösungA Gran Sclcnit.
c) Die vom Selenit geschiedene Auflösung wurdebis auf ein Viertheil abgeraucht und hierauf wiedermit Weingeist vermischt. In dieser Mischung wurdeso lange Schwefelsäure getropft, bis kein Niederschlagmehr entstand. Der- hier nicdergefallene schwefelsaureKalk wurde in einem Filtro gesammelt und in alkali-scher Lauge gekocht. Die reine Kalkerde, die hierdurcherhalten wurde, wog nach dem Trocknen 4 , Gran.
6) Die vorhin übrig gebliebene Auflösung aus derdie Kalkerde durch Vitriolsaure geschieden worden war,wurde abgeraucht, hierauf wieder in Wasser aufgelösetund mit Laugensalz vermischt, wodurch ein Niederschlagentstand, der Gran wog und Bittersalzerde war.
Die