Salzqmlle. 633
Bestandtheile
in einer Unze Soole sind
Diedemnach:
Nach dem 3tcn Vers. c u. 4ten Vers. b 6 /^ GranSelenit.
Nach dem 4ten Vers, c u. 4ten Vers. b 4xkohlensaure Kalkerde.
Nach dem 4tcn Vers. 4 ü. 4ten Vers. b .
kohlensaure Wittererdc.
Nach dem 2 ten Vers. s u. 3ten Vers. d 7 v 5 —
Kochsalz oder salzsaurcö Natrum.
Nach dein 3ten Vers. c u. 3ten Vers. d 7 ^ —Glaubersalz oder schwefelsaures Natrum.
- Nach dein 2 tcn Vers. c u. 3tcn Vers. b 3x —salzsaure Kalkerdc.
Nach dein nten Vers. c u. 3ten Vers. b 3ix —salzsaure Talkerdc oder Bittererde.
Nach dem ' 2 ten Vers. k u. 3ten Vers. d —Harzstoff.
7694 Gran.
Hier muß noch angemerkt werden, daß alleNiederschlage, den Umständen nach, entweder mitWeingeist oder mit destillirtem Wasser in demFiltro auögesäßt worden sind, und daß die Auslo-sung von der überflüssigen Flüssigkeit durch dasAbrauchen befreit war, ehe die Fällung vorgenom-men wurde.
Aus der Menge des reinen Kochsalzes, nachdem Abzug der erdigen Theile, verdient diese Sooleunter die reichhaltigen Deutschlands gesetzt zuwerden. Aus der nur geringen Menge der koh-lensauren Erden, womit die Soole geschwängertist,/olgt, daß die alte Salzunger Brunnensooleein sehr haltbares und zum Einsalzen sehr geschick-tes Kochsalz liefern muß, wenn nämlich die Soolewährend des Kochens von dem geringen erdigenAntheil, den sie bei sich führt, gehörig gereinigetwird. Das Salz ist aber schmutzig und hat