Salzquelle.
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sammelt, wenn das Laub abgefallen ist, weil man !voraussetzt, daß alsdann der Saft nicht mehr so ^häufig in den Dornen vorhanden sey, der sonstdem Salze eine unangenehme Farbe geben würde. ^
Auf den Häusern, welche die noch meistens ^rohe Soole empfangen, achtet man nicht sehr dar-auf, Nur auf den obern Häusern laugt man diefrischen Dornen mit roher Soole aus und leite! idiese wieder in den Brunnensoolenbehälter zurück,damit sie noch einmal die 'Gradirung durchgehtund jene Fache wieder verliert. Die Absicht wirdauch erreicht, wenn man die frischen Dornen eineZeit lang an der Luft liegen läßt. Den Dorn-stein verkauft man gegen eine Erkenntlichkeit von2 bis 3 Aldus für das Fuder an die Bauernzur Verbesserung ihrer Ländereyen. >
Die Gradirzeit dauert hier etwa 9 Monat,bald länger, bald kürzer, wie es die Witterungmit sich bringt. Im Herbste, wenn die Dorn-gradirung nicht mehr mit Vortheil betrieben wer-den kann, läßt man die Kasten auf den unternGradirhäusern voll Brunnensoole, die man gefrie-ren läßt und hernach das Eis herausnimmt. Diesedurch den Frost verstärkte Soole dient im Früh-jahr, wenn die Gradirung wieder ihren Anfangnimmt, die obern Gradirhäuser damit zu versorgenund zu verhüten, daß es nie an siedbarer Soolefehlt, weil mit dem Sieden bis spät in den Win-ter angehalten wird.
Die Theile, woraus ein hiesiger hoher Satzbesteht, sind i) die Saugrohre, i4 Fuß lang;
2) der Ansteckelkiel, entweder mit der vorigen, vongleicher Läng, oder auch kürzer;. 3 ) das Fäßchen,etwa 2 Fuß lang; 4 ) der Stiefel oder das Kol-ben-