Salzquelle. ?2i
vorn Jahre 1786 betrug die Ausbeute von 207Werken kaum 2000 Rchlr.; im Jahre 1789 be-trug sie 45oo Rchlr. und im Jahre 1790 hooo,und das darauf folgende Jahr r 0,000 Rchlr.
Das Salzwerk hat einen Salzinspector, einenSalzrichter, der auch zugleich Bergrichter ist, undeinen Salzrentmeister, welche das Salzamt aus-machen, alle vier Wochen einmal zusammenkom-men und sich über den Betrieb des Werkes be-rathschlagen. Diese Berathschlagungen werden inein besonderes Protokoll eingetragen und den Un-terbedienten, welche den Berathschlagungen mitbeiwohnen, zur Ausführung übertragen. Die Un-terbedienten sind r Schichtmeister', r Kunstmeisterund i Gradirmeister; außerdem 8 Sieder, 2 Holz-knechte und n Gradirer, in allem 27 Personen,ohne die übrigen Arbeiter, welche in keinem or-dentlichen Lohne stehen. Die chemische Unters»-i chung der Soole ist nicht bekannt.
^ Ich bin bei diesem Salzwerke etwas weit-
! läuftig gewesen, da dasselbe aber WaiH vonEschen eingerichtet hat und es auch der Zweckder Encyklopädie ist, in technologischer Hinsichtzweckmäßig eingerichtete Salzwerke detaillirt anzu-führen, überhaupt die verschiedenen Abweichungenin der Bauart, dem Gradir- und Siedungsprozeßund dem Betriebe des Ganzen auf Salzwerkenkennen zu lernen, um sich hieraus die bestmög-lichste Art bei Erbauung neuer Salzwerke zu ent-nehmen, so wird dieses Entschuldigung verdienen.Nach Schuttes Hat sowohl dieses Salzwerk,
als
*) Historische statistische Beschreibung von Henneberg, Hilörburghauftn, 17Z4.
! Der. rechn. «nc. exxxiv. Theil. Zz