722 Salzquelle.
Stück, welches ro Kasselsche Meßerr enthält, füri Rthlr. 3 Gr. 3 Pf. Das Stück, welches dieHöker erhalten und y Metzen hält wird für i !Rchlr. 6 Gr. 3 Pf. verkauft, für welchen Preises auch die Unterthanen erhalten, die zwar ankeine gewisse Anzahl Pfunde oder Metzen gebun-den, aber doch, wie billig, auf das einländischeSalz eingeschränkt sind. In einzelnen Metzenkommt das dortige Malter auf 2 Rchlr. in Gr.,im Durchschnitt genommen auf s Rchlr. >
Das fabricirte Salz ist mitte!- und feinkörnig; !jenes erhält man im Sommer, dieses in den übri- 'gen Jahreszeiten, wenn die Soole schwach ist ^und dennoch die Werke in der bestimmten Zeit !fertig werdensollen, und dieserhalb die Arbeit über- ieilt werden muß. Daher rührt auch das verschie- idene Gewicht des mittet- und feittkörnigten Sal- !zes; von jenem wiegt das Stuck riS, von letzte-rem io5 Pfund Nürnberger Gewicht, und in jdem letzteren Fall empfängt der Käufer beinahe !
weniger, indem das Salz gemessen und nichtgewogen wird. Dieses Unterschiedes ungeachtetkann das Salzwerk kaum so viel Salz verfer-tigen, als es Abnehmer findet, nie bleibt ihmSalz zum andern Jahre liegen. Das meiste gehtnach Franken.
Im Ganzen genommen bedeutet das Schmal-kaldener Salzwerk eben nicht sehr viel. RechnetMan indessen, daß es vielen Menschen Brod giebtund daß dadurch viel Geld im Lande bleibt, dassonst auswärts gehen würde, so wird e§' dadurchzu einem Gegenstände von Wichtigkeit, zumalwenn man eine gute Oekonomie, welche zu Endedes verwichenen Jahrhunderts eingeführt worden,auch künftig beibehält. Nach einem Ueberschlag
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