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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 7Z9

Traun st ein, in Ober-Bayern, amTräunsiusse,hat Salzsiedereyen, zu welchen die Soole von Rei-chenhall geleitet wird, s. oben, S. 660.

Una, in Westphalen, ungefähr zwei Meilenvon Dortmund, hüt ein sehr ergiebiges Salzwerk,welches C. Langsdorf im Jahre 1782 besuchte.Die Soole ist in solchem Ueberfluß vorhanden.Laß sie nicht alle benutzt wird. Die stärkste Quelleist 5 - bis Nöthig und bei Regenwetter schwächer,als bei trockner Witterung, welches daher kam,daß sie damals keinen gefaßten Brunnen hatte,sondern ohne alle Fassung zu Tage ausfloß. Un-ter den Gradirgebäuden, die zusammen ungefährZooo Fuß im Längenmaaß, halten, befindet sicheines von 997 Rheinl. Fuß Länge, mit einem dar-unter befindlichen eben so langen Soolenbehältervon 12 Fuß Tiefe. Dieser, nach Langsdorf,sehenswärdige Bau hat unten zwei 33 Rheins.Fuß hohe Wände und oben eine 22 Fuß hohe,und in seiner Mitte eine Windmühle mit 56 Fußlangen Ruthen, der noch ein gleich dabei angeleg-tes Trittrad zu Hälfe kommt, welches etwa 3 o FußHoch ist.

Es fehlt diesem Salzwerke sehr an Bewe-gungskräften, da eö, außer der eben angeführtenWindmühle und Noch zwei dergleichen, nur einoberschlächtiges Wasserrad hat, das, selbst wenn esnicht sehr nasse Witterung ist, nur bei Tage be-trieben werden kann und zu dein schon erwähn-ten langen Gradirbau gebraucht wird.

Die Pfosten und Balken dieses Gradirhausesbestehen sämmtlich aus Eichenholz, die Bohlen aberaus Buchenholz, weil Tannettbäume dort nicht insolcher Menge zu bekommen sind und daher der-gleichen Bohlen zu theuer kämen,

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