770 Nachtrag zu den Salzen.
Zusatz der starken feuerbeständigen Mineralsaureerhitzt werden, lassen sie sich zerfetzen, indem dieOpiumsäure entweicht. Hohn hat folgende Ver-bindungen dieser Säure mit den Basen dargestellt.
Opiumfaures Ammonium falz, opiumfau-res Ammonium; Ammonium papavsrieum;
Fr. kapAverars ck'^mmomscpis. Dieses Salzerscheint nach dem Verdunsten in Form kleiner vier-seitiger prismatischer Krystalle, die an der Luft un-veränderlich, durchsichtig und im Wasser leicht auf-löölich waren.
Opiumfaures Barytsalz, opiumfauresBaryc; ö3r)N3 papAveriss; Fr. kspavergts clsLsryts, ist ein fast unauflösliches weißes Pulver, ,welches durch den Weg doppelter Wahlverwand- ^fchaft darzustellen ist.
«Opiumfaures Bleyfalz, opiumfaures Bley;klumbum pspsverisum; Fr. papsvsrsts äsxlomb; eine unausiööliche weiße, aufgequollene, pul-verige Verbindung.
Opiumfaures Eifenfalz, opiumfaures El-fen; ksrrurn pgpavsricnim; Fr. pgpsvsrnts äsksr. Mit der Opiumsäure giebt das metallischeEisen unter Luftentwicklung eine braunrothe Auf-lösung, welche nach und nach eine fast eben so ge-färbte krystallinische Salzrinde absetzt.
Opiumfaures Ralkfalz,opiumfaurerRalk;Oalcsrsn papsvsricn; Fr.kLpnverÄts cks ekmux.Obgleich die Opiumsäure die salzsaure Kalkauflösungnicht fällt, so bilden sich doch darin beim Verdun-sten prismatische gedrückte Krystalle; diese letztementstehen auch bei der unmittelbaren Verbindungdes Kalks mit der Säure.
Opiumfaures Aupferfalz, opiumfauresAupfer; Lupiurn pspnvsricum; Fr. ?3p3vs-rate cks cuivrs. Eine hellgränlich gelbe, unauf-
löö-