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Salzsäure.
rühren davon her, daß diese Säure so leicht ihrenSauerstoff fahren läßt. Dieser verbindetstch mit denoxidirbaren Substanzen und verwandelt die Säure-Grundlagen in Säuren, die Metalle in Oxide, wo-bei zugleich bei dem Uebergange des Sauerstoffs inden concreten Zustand Licht und Wärme frei werden.Die oxidirte Salzsäure wird, unter den angeführtenUmständen, in gemeine Salzsäure verwandelt.
Bei einer Temperatur von einigen Graden un-ter dem Gefrierpunkte, verläßt diese Säure ihrengasartigen Zustand und nimmt einen concreten an.Sie gerinnt zu kleinen Krystallen, welche vierseitigePrismen sind, von sehr schiefer Abstumpfung, unddie sich in eine Raute endigen. Diese Krystallisationbemerkt man gleichfalls, wenn man die Saure ingenugsam erkaltetem Wasser auffängt; in diesemFall gleicht das Ganze einem im Wasser verdünntenHonige. Zuweilen sieht man auf der Oberfläche derFlüssigkeit hohle, sechsseitige Pyraniiden schwimmen.
Bei der Anwendung dieser Säure bedient mansich gewöhnlich ihrer Verbindung mit Wasser. Manbereitet sie, indem man mit der EntbindungS-Ge-räthschaft eineReihe von W oulfsche»Flaschen, diebeinahe ganz mit reinem Wasser angefüllt wurden,verbindet und durch diese die gasförmige Säure hin-durchgehen läßt. Bei der gewöhnlichen Temperaturverbindet sich nur eine geringe Menge damit, wennman aber die Gefäße, welche das Wasser enthalten,mit Eis umgiebt, so erfolgt eine weit beträchtlichereAbsorbtion.
Man erhält die tropfbarflässige oxidirte Salz-säure auch ohne viele Mühe, wenn man eine m'tka'tem Wasser gefüllte Flasche bis zur Hälfte ihresRaumes mit diesem Gas anfüllt und dann die Fla-sche so lange schüttelt, bis das Gas von der rückstän-digen Hälfte Wassers absorbirt worden, welches dar-an