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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Salzsäure. 25

anfüllt. Beide Gasarten sind demnach gänzlich ver-schwunden, der Wasserstoff hat sich mit dem Sauer-stoff der Säure zu Wasser verbunden und die oxi-dirte Salzsäure ist in gemeine Salzsäure verwandeltworden. Läßt man eine Mischung aus gasförmigeroxidirter Salzsäure und Wasserstoffgas durch eineglühende porzellanene Röhre hindurch gehen, so er-folgt eine heftige Detonation. Die Elektricität bringteine nur schwache Explosion zuwege.

Schwefelhaltiges, kohlenstoffhaltiges und phos-phorhaltiges WassersioffgaS zersetzen die gasförmigeoxidirte Salzsäure gleichfalls; allein keine dieser Gas,arten, mit Ausnahme des phosphorhaltigen Wasser-stoffgaS, entzünden sich von selbst mit ihr.

Eine Mischung aus einem Theile kohlenstoffhal-tigem WassersioffgaS, das aus Aether oder Kamphererhalten worden, und zwei Theilen, dem Volumen nach,gasförmiger oxidirter Salzsäure, welche man einigeZeit in einem wohlverstopften Gefäße stehen läßt,wird zersetzt und es wird Salzsäure, Kohlensäure undgasförmigesKohlenoxid gebildet. Läßt man Wasserin das Gefäß treten, so wird Alles bis auf o,43 Theileabsorbirt. Von diesem Rückstände nimmt Kalkwasser0,09 Theile hinweg; das übrigbleibende ist Kohlen-vxld. Ist ein Ueberschuß von oxidirter Salzsäurevorhanden, so werden Wasser, Salzsäure und Koh-lenoxid gebildet.

Wird eine Mischung aus zwei Theilen gasförmi-ger oxidirter Salzsäure und einem Theile kohlenstoff-haltigen WassersioffgaS durch den elektrischenFunkenentzündet, so wird Kohle abgesetzt und das Gas bisauf o,6 eines Theiles vermindert. Hiervon absorbntdas Wasser o,5, der Ueberrest ist verbrennlich.

Mischt man gasförmige oxidirte Salzsäure undgasförmiges Ammonium zusammen, so erfolgt augen-blicklich ein lebhaftes Verbrennen, das mit einer wei-

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