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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Salzsäure.

ßen Flamme vergesellschaftet ist. Es werden beideGasarten zersetzt, Wasser gebildet, und Salzsäure undStickgas entwickelt. , Dieselben Erscheinungen, ob-gleich im minderen Grade, finden Statt, wenn tropf-barflässiges Ammonium in die gasförmige Säure ge-bracht wird. Auch wenn sich beide Substanzen imtropfbarflässigen Zustande befinden, erfolgt eine ähn-liche Zersetzung. Fällt man O einer Glasröhre mitoxidirter Salzsäure und den übrigen Theil mit Am-monium an und kehrt diese Röhre unter Wasser um,so erfolgt ein Aufbrausen und es wird Stickgas ent-wickelt.

Bei der Wirkung der tropfbarflüssigen oxidirtenSalzsäure auf die Metalle, findet keine Zersetzung desWassers, mithin keine Einweichung von Wasserstoff-gas Statt. Zink, Eisen, überhaupt Metalle, welcheohne Hülfe' einer andern Verwandschaft so leicht dasWasser zersetzen, lösen sich ruhig in der oxidirten Salz-säure auf; diese giebt den zu ihrer Oxidation erforder-lichen Sauerstoff her, und man erhält salzsaure Salze,eben so, als wenn man sich der gewöhnlichen Salz-säure bedient hätte.

Auch mit den Alkalien und Erden verbindet sichnicht diese Säure, um Salze darzustellen, wenigstenskennt man bis jetzt noch keine oxidirt salzsaure Salze.Ueberhaupt sind die Wirkungen, welche die oxidirteSalzsäure auf die alkalischen Grundlagen ausübt,nach Verschiedenheit der Umstände verschieden. Beider Einwirkung auf eine alkalische Basis häuft sichder Sauerstoff in einem Theile der Saure an und gehfin diesem Zustande mit der Grundlage eine Verände-rung ein, während der andere seines Sauerstoffs be-raubte Antheil der Säure, welcher dadurch in gemeineSalzsäure verwandelt wurde, sich mit dem Ueberrestder salzfauren Grundlage verbindet; ein großer Theilder oxidirten Salzsäure bleibt jedoch, ohne seine Na-tur