2»0
Salzwieger. Sam.
Salzwieger, s. Salzmesser, Th. i34, S. 595.
Salzwirker, s. oben, S. 45.
GalMNgerlein, Salzdösel, wird in Oesterreich dasSalzfaß genannt.
Die übrigen mit Salz zusammengesetzten Wo?ter, als Salz bad, beim Saffianbereiten, s. Th,i3o, S. 56. Salzmonopol, s. oben, S. 10 bund den Art. Monopol, Th. g3, S. 55y; Satz'feuchtigkeit, Salzfuhre, Salzgeschmack/,Salzpacht, Salzpachter, Salzpreis, Satzschiff, Salz - Schifffahrtscomtoir, Salj^substanz, Satzung, Salzvorrath u. rc. en!klären sich theils von selbst, theils ist ihrer in dk»Artikeln, wohin sie gehören, Erwähnung geschehen,
Sam, ein sehr altes Wort, welches die deutsche Spre-che mit vielen andern gemein hat, und welches be-sonders in einem doppelten Hauptverstande vor-kommt.
1) Mit dem Begriffe der Menge der Vielheit,und deren Verbindung, in welcher Form es jetzt!völlig veraltet ist, wovon aber, sowohl das Lat. ü-rnul, als unser Samen, sammt, sammeln, zu-sammen, beisammen rc. Abkömmlinge sind.Bei dem Notker ist Lmmoso, zugleich, Liinnchund da der Hauch- und der Zischlaut mehrmals tueinander übergehen, so gehört auch das Griechische
mit hierher. Sam ist hier eine unmittelbareNachahmung des Lautes, welchen mehrere, nebe^einander befindliche, oder ilk einen Punkt sich ver-^einigende Dinge verursachen, und wovon unser sum-men bloß ein Jntensivum ist.
2 ) Mir dem Begriff der Gleichheit, der Acht»lichkeit, welcher zunächst eine Figur des Lichtes undScheines ist, so wie dieses wieder eine von der schnelllen Bewegung übergetragene Bedeutung ist. A'der Bedeutung des Lichtes und Scheines gehört unser
S 0 in?