Sam.
2H
Sommer und mit dem stärkeren Zischlaute dasGriechische ---x--,««. unser Schemen, ein Bild,Schein, Schatten und Schimmer, und zu demdavon abstammenden Bilde der Ähnlichkeit das Grie-chische das Lat. Limilis, Lamm, das Engk.
Lesin, scheinen, Franz, äemdler 8c.o
Ehedem war sam r) als eine Partikel am üb-lichsten, welche eine Vergleichung bezeichnete undfür als, wie und das nahe verwandte so gebrauchtwurde. 8c> samo steht bei dem Kero für so wie.Ottfried braucht sams für so, also, gleichfalls,und Kero «am — sums, für sowohl — als auch,Lat. tarn — Hunm.
Ir minneklicNer rnunll
Der tiulike miii in solker roete
Lam ein tuirig llsmrne entrun6«
Markgraf Otto von Brandenb.'u'rs»
Teurdank saget uns alles sam
Wie im damit wer geschehen,
Theuerd.
Will ich thun sam ich gar nit seh,
Hans Sachs.
Und urtheilt sam sey sie unsinnig,
E b e n d e r si
In dieser Gestalt ist es aber im Hochdeutschenveraltet und es wird nur noch gebraucht in:
2 ) Zusammensetzungen, wo dieses Sam ge-wissen Hauptwörtern, Zeitwörtern und Partikelnangehängt wird, um Bei- und Nebenwörter darauszu bilden, welche eigentlich und zunächst eine Ähn-lichkeit mit dem in der ersten Hälfte bezeichneten Sub-jecte andeuten, als: arbeitsam, bedachtsam,genügsam, achtsam, aufmerksam, betr eb-sam, behutsam, biegsam, folgsam, gewalt-sam, erregsam, genügsam, rathsam, spar-sam^ wachsam, sorgsam, erfindsam, tu-
Os gend,