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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Oberdeutschen nachdrucksamüblich, für löblichsagte man ehemals lobsam; allein fürchterlichund furchtsam, graulich und grausam, em-pfindlich und empfindsam, bildlich?undbildsam, und andere ähnliche gehören nicht hier-her; denn in den beiden erstem ist das Subject ver-schieden, wie schon aus den verschiedenen Formenerhellt, in dem dritten ist die erste eigentliche Bedeu-tung des Worts empfindlich noch nicht veraltet,und in dem vierten findet wieder eine Verschiedenheitdes Subjects statt; denn in bildlich ist die ersteHälfte das Hauptwort Bild, in bildsam hinge-gen, welches nur wenig gebraucht wird, ist es dasZeitwort bilde n. Der Gebrauch hat aber die mit—-lich und —sam gebildeten Wörter auf man-cherlei Art bestimmt und eingeschränkt, daher mannicht allemal eines für das andere setzen kann; inder ersten eigentlichen Bedeutung kommen sie abermit einander überein.

Ehemals bildete man auch von diesen Beiworttern vermittelst des angehängten c sehr häufig Haupt-wörter, das Abstractuln, den Zustand zu bezeichnen,welche dann weiblichen Geschlechts waren. Diemeisten davon sind veraltet, einige sind im Hochdeut-schen ungangbar, aber noch im Oberdeutschen üblich.Die Gerechsame, die Gewahrsame, die Ge-waltsame. Diese Hauptwörter kommen mit denauf — schaft überein, und da diese figürlich auchoft ein Concretum bedeuten, so geschieht solchesauch zuweilen mit jenen. Die Bauersame istim Oberdeutschen die Bauerschaft, die sämmtlichenBauern eines Dorfes, einer Gegend; die Genos-same, die Genossenschaft, wohin auch unsere Ge-recht sa m e für Befugniß gehört. Der Gehorsammacht hier jetzt eine Ausnahme von der Regel; al-lein ehedem war es richtiger im weiblichen Ge,O 3 schlechte