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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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212 Sam.

gendsam, ehrsam, mühsam, heilsam, fried-,sam, empfindsam, gleichsam, genügsam,Ilangsam, seltsam, sattsam, bei welchen letz-tem, welche mit Partikeln zusammengesetzt sind, esznnächst die Art und Weise bezeichnet, welche diePartikel an und für sich allein nicht hätte ausdrücken'können. In einsam ist es noch nicht erwiesen, ob ^das Süffixum hierher oder zu einem andern Staun-me gehört. i

Nach sehr bekannten Figuren bekommt diesesSuffiftum auch oft andere Bedeutungen; denn es be-zeichnet zuweilen i) eine Fertigkeit, dasjenige zu thun,oder eine Fähigkeit, dasjenige zu leiden, was dasSubject in der ersten Hälfte der Zusammensetzungausdrückt. Arbeitsam, Fertigkeit besitzend, zuarbeiten; mühsam, im gemeinen Leben, Fertigkeitbesitzend, keine Mühe zu achten; genügsam, Fer-tigkeit besitzend, sich genügen zu lassen; erfind-sam, geschickt etwas zu erfinden; biegsam, fähig,sich biegen zu lassen rc. 2) Dasjenige wirklich ha-bend, mit demselben verbunden, was die erste Hälfte ider Zusammensetzung besagt. Mühsam, mit Mäheverbunden, Mühe verursachend; bedachtsam, Be-dacht nehmend oder anwendend; sorgsam, Sorgetragend; tügendfam, Tugend besitzend, tugend-haft rc.

Sam hat diese Bedeutungen mit dem Suftsij'v-— lich gemein, von welchem es in der Bedeu-tung nicht verschieden ist, daher es auch häufig fürdasselbe gefetzt wird; als friedsam und fried-lich, diensam und dienlich, für gemächlichsagt man in einigen Bedeutungen gemachsam, fürwunderlich, in seiner eigentlichen, jedoch veral-teten Bedeutung wundersam; für empfind-t kch, so fern es Leichtigkeit zu empfinden bedeutet,auch empfindsam; für nachdrücklich, jist im