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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same,

Game*),Lernen, nach demSprachgebrauche, ^ eigent-lich diejenigen Theile der Gewächse, welche nach derBlüthe znin Vorschein kommen und woraus wiederandere Gewächse eben derselben Art erzeugt werden. ^Samen bringen, tragen. In der weitesten !Bedeutung können alle diese Theile, sie haben übri-gens eine Gestalt, welche sie wollen, den Namen desSamens führen, und dann gehören auch die Nässeund besonders ihre Kerne mit dahin. Allein in en-gerer und gewöhnlicherer Bedeutung wird nur deraus eigentlichen Körnern bestehende Same mit die-sem Namen belegt, obgleich bei den eigentlichen !7 Früchten und Beeren auch das Wort Kern üblich ist.

s) Im eigentlichen Verstände der Flachssa-men, Hanfsamen, Kohlsamen, Räbensa-men rc. Das Senfkorn ist das kleinste un-ter allen Samen; Match. i3, 3s. EinenSamensäen; der Samegehtauf. BondenGetreidearten braucht man dieses Wort nur in sofern, als sie zur Fortpflanzung ihres Geschlechts be-stimmt sind. Den Samen ausstreuen, säen.Obgleich auch hier die zusammengesetzten Samen-korn, Samengerste, Samenerbsen rc. üblichsind, wofür man im gemeinen Leben auch Saat-korn,

*) Dieses Wort lautet schon im Jsidor Sam», bei dem

Nvtler t- ino, jm Lat. im Böhm. 8>me, 8,meno,

im Polnischen im Dalmat. im Türkischen

8--n>t>a und selbst in der alten ägyptischen Sprache O-om.«ud , Es stammt von säen ab, welches den mit die-ser Handlung verbundenen Laut nachahmt, daher auch, Samo ursprünglich das Geräusch, das Samen oderSammen mehrerer bei einander befindlicher Dinge ge-wisser Art ausdrückt; s. Sam und Säen. Mit einem- andern, Suffix« ist dafür im Nicders. und in den verwand-ten Sprachen Saat üblich, s. dieses. Bei vielen lautetdieses Wort in der ersten Endung Samen, ^fm Hochdeutschen ist dieses ungewöhnlich, obgleich die folgendenEndungen dieses n behalten. Am richtigsten schreibt undstricht man vielleicht mit dem Artikel der Same und ohneArtikel Samen. (Adelu'ng.)