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Same. 22z
die Auflösung geschüttet, so scheiden sich weiße Flockenaus. Concentrirte Alkalien erleichtern die Verbin-dung des Samens mit Wasser.
Die Sauren lösen den Samen mit Leichtigkeitauf und die Auslösung wird von den Alkalien nichtzersetzt; sowie auf der andern Seite die Säuren sienicht aus der Auflösung der Alkalien absondern.
Die Kalkerde entwickelt aus dem frischen Sa-men kein Ammonium; nachdem aber die Samen-feuchtigkeit einige Zeit in einer freien warmen Luftgestanden hat, so ist beim Zusatz von Kalkerde einstarker Geruch nach Ammonium bemerkbar; es wirddemnach durch Aussetzen des Samens an der freienLuft Ammonium gebildet.
Wird oxidirte Salzsäure in die Samenfeuchtig-keit geschüttet, so scheiden sich weiße Flocken in be-trächtlicher Menge aus und die Säure verlieret ihreneigenthümlichen Geruch. Diese Flocken sind sowohlim Wasser, als in Säuren unauflöslich. Wird dieoxidirte Salzsäure in großer Menge angewandt, sonimmt der Same eine gelbe Farbe an. Die Sa-menfeuchtigkeit enthält- demnach einen thierischenSchleim, welcher, wenn er sich mit dem SauerstoffVerbindet, gerinnt.
Der Analyse von Vauquelin zu Folge ent-halten sioo Theile dieser thierischen Feuchtigkeit:
Wasser 90
Thierischen Schleim 6
Natrum i
Phoöphorsaure Kalkerde 3
IOO.
Diejenige Eigenschaften, welche diese thierischeFlüssigkeit besonders charakterisiern, sind folgende:r) Daß sie außerhalb des Körpers flüssig wird;
s) Daß