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Same.
Prismen rc. Vauquelin fand diese Krystalle auskohlensaurem Natrum bestehend.
Nuk bei einer Temperatur von 77 Grad Fahr.und einer vollkommen trocknen Lust läßt sich der ^Same durch Verdunsten ganz trocken darstellen. Ist jalle Feuchtigkeit verdunstet, so hat der Same /gvon !seinem Gewichte verloren, der Rückstand ist halb !durchsichtig und spröde wie Horn.
In einer sehr feuchten Luft nimmt der Same ibei einer Temperatur von 77 Grad Fahrh. eine gelbeFarbe wie Eydotter an; sein Geschmack wird sauer, !er stößt den Geruch nach faulen Fischen aus, undseineOberflächeäberziehtsi'chmithäusigem Schimmel.
Die Wärme äußert eine nur geringe Wirkungauf den frischen Samen; sie macht ihn fiässiger,bringt ihn aber nicht zum Gerinnen, wie manche an-dere thierische Flüssigkeit.
Wird getrockneter Same in einemSchmelztiegelder Einwirkung des Feuers ausgesetzt, so wird seineFarbe braun und er stößt einen gelben Dampf aus,welcher wie verbranntes Horn riecht. Wird die Tem-peratur verstärkt, so schwillt die Masse auf, wirdschwarz und verbreitet einen stinkenden Geruch nachAmmonium. Wird der Rückstand, so wie der am-moniakalische Geruch verschwindet, mit Wasser aus-gelaugt, so erhält man eine alkalische Auflösung,welche beim Verdunsten Krystalle des kohlensaurenNatrums giebt. Vauquelin fand, daß 100 TheileSa;nen einen Theil Natrum enthalten. Wird das,was noch übrig ist, eingeäschert, so bleibt eine nurgeringe Menge weißer Asche übrig, die aus phoS-phorsaurer Kalkerde besteht.
Der frische Same wird weder vom kalten nochvorn heißen Wasser aufgelöst; nach erfolgtem Fläs-sigwerden löset er sich aber in beiden mit Leichtigkeitauf. Werden Alkohol oder oxidirte Salzsäure in