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Same.
Potasche, welches beides in 3 Quart Regenwasseraufgelöst werden mußte. Mit dieser Solution wurdei Himten Saatfrucht angefeuchtet»
In dem Reichsanzeiger Nr. i58 vom Jahre^797 wurde den praktischen Oekonomen vom Doc-tor Bohrers eine Zusammensetzung von Ingre-dienzien zum Einquellen des Getreioes empfohlen,wodurch eine Fruchtbarkeit in das Samenkorn ge-legt werden konnte. Die Bestandtheile von diesemEinquellungsmittel des Getreides sind: Kalk, ge-glühtes Salz, Asche und Mistlauge.
Gegen dieses fruchtbar machende Mittel derSamenkörner, wurde in demselben Jähre inNr. 255 des Reichsanzeigers folgende Erinnerunggemacht:
1) Die Mistlauge enthalte, als Urin, nichts an-deres als Phosporsäure und flüchtiges Alkali, dasdurch den Kalk atzend und gasartig wird. Aber schonin den übrigen Ingredienzien waren Phosphorsäureund flüchtiges Alkali schon im Kleber oder der Collades Getreidekorns. Wie ist es möglich, daß der un-endlich kleine Theil von dieser Einweichung, den dasSamenkorn einschluckt, so viel Nahrung für die Pflanzegeben kann, daß sie diese von ihrem Keime an bis zurReife spüre? und wird die Fruchtbarkeit, wenn ja dasEinweichen dem Samenkorne welche ertheilt hätte, nichtmit der Auflösung desselben seine Endschaft erreichenund also der jungen Pflanze noch ferner nützen? Wenndas eingeweichte Samenkorn keine materiellen NahrungS-theile in der Erde, in die es gesaet wird, findet, sowird es gewiß kärglich gedeihen.
2) Sollte man behaupten können, daß ein durchdas Einweichen befeuchtetes und dadurch zum Keimendisponirtes Samenkorn früher seinen Keim entwickelt,als es in der Erde Wurzel fassen und daraus seineferneren Nahrungstheile ziehen kann, gänzlich verloren-gehen müsse? denn der den Keim entwickelnde Kleberist einmal zerstört und das Samenkorn zur Vegetationzu Grunde gerichtet und ganz verloren.
Hiev