Band 
Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
Seite
241
JPEG-Download
 

Same.

24 k

Hierauf ist nun zu Gunsten der Jmprägnativnim neuen Hannöverschen Magazin, roter Jahrg.,vom Jahre r8oo, St. 99, ein Aufsatz erschienen,woraus ich Folgendes herausheben will. Durchdas Einquellungsmittel will man nicht diese Art vonFruchtbarkeit verstanden wissen, daß durch dieselbenIngredienzien, wovon das Korn viele Theile in sichaufnimmt, eine Nahrung für die Pstanze gegebenwerden soll, die sich vom Keime an bis zur Reifeverspüren lasse. Man will vielmehr durch das Ein-quellen das Getreide in den Stand setzen, daß es einenguten Wachsthum haben soll, man will aber keines-weges durch das Einquellen das Wachsen selbst be-fördern, sondern nur in das Samenkorn einen Grundlegen, auf welchem der künftige Wachsthum besservon Statten gehen werde oder könne. Es mag durchdas Einquellen des Getreides auch nur ein kleinerTheil von den Ingredienzien dem Samenkorne mit-getheilt werden, so wird dieser geringe Theil doch ge-wiß auf den Keim wirksam werden, und zwar in demZustande, wo er sich entwickeln soll, so daß sich dieTheile der Ingredienzien, die er aufgenommen, mitdem Kenne und mit der ersten Wurzel sipiren undzu einem Ganzen bilden können.

Man nehme an, daß durch das Einquellen demKleber im Samenkorns noch mehr homogene Vege-tationskräfte beigebracht werden sollten, so müssendiese, z. B. wenn der Same vom Kernobst? wäre,sich in beide Kernstücke vertheilt haben, und alsokönnte, wenn das neue hervorbrechende Pflänzchennur noch einige Kernstücke hätte, es auch nur dieHälftevon Vegetationskraft empfangen haben, und mithinkönnte der Wachsthum der Pflanze mit einem Kern-stücke versehen, nicht so stark ausfallen, als bei einerPflanze mit zwei Kernstücken.

Dieser Schluß wird auch durch Versuche Be-vtc. rechn. «nc. cxxxv. Theil. ^ stäti-

l