Same.
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' stätigung erhalten. Man nehme z. B. zwei Boh-nen von einer Sorte, und von gleicher Starke undAlter, lege solche in nasses Moos in eine Theetaffe;sobald sich die Wurzel gebildet hat und sich die beidenKernstücke auseinander begeben, so darf man nur dereinen Bohne ein Kernstück behutsam wegnehmen, sodaß weder die Wurzel, noch das zarte Pflänzchenbeschädiget werde. Man lasse nun beide Bohnenin einer Tasse wachsen, gebe denselben täglich frischesWasser, jedoch nur so viel, daß das Moos feucht er-halten wird. Man wird dann in der Folge sehen,ob nicht der Vegetationstrieb von der Bohne mitzwei Kernstücken noch einmal so stark ist, als in derandern mit einem Kernstücke, und zwar wird man essowohl an der Dicke des Cylinders am Stängel, alsan der Höhe derselben wahrnehmen können. Nach eini-gen Wochen fallen die Lappen von selbst ab und dochgeht immer noch der Wachsthum der einen Pflanzemit zweien Kernstücken besser fort, als bei derjenigenmit einem Kernstücke. Man kann also diese Ver-schiedenheit nicht in einer Nahrung setzen, welche dieBohnen durch den Kleber rc. erhalten hätten, die sichbis zur Reife zeigen müsse, sondern in der verschiede-nen Quantität an Vegetationskraft, welche dem ent-wickelten Keime beiliegt.
Nach diesem Begriff, den wir uns von demEinquellen des Samenkorns machen, erhält die ,Fruchtbarkeit keinesweges ihre Endschaft, sondern Ies wird vielmehr dadurch das eingequellte Samen- ^körn zur künftigessFruchtbarkeit vorbereitet, und eben idiese Vorbereitung muß sich dann aus die jungePflanze sehr wirksam zeigen können. Uebrigens istdamit nicht gesagt, als ob in der Erde nicht auch der 'Pflanze Nahrungstheile zugeführt werden sollten.Es können in der Erde, sowohl bei eingequelltem, alsuneingequelltem Samen, materielle Nahrungstheile