Same.
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die gar nicht geschwängert worden war. DA Erfolgwar, die geschwängerte Gerste, ob sie gleich drei Tageeher aufgegangen war, überwuchs doch nachher die un-geschwängerte nicht. In der Erndte zeigte sich auch Darkein Vorzug der geschwängerten vor der ungcschwan-gertcn Gerste. Von jener war der Samencrtrag nichteinmal so groß, als von dieser.
So weit die Erfahrungen. Die Gründe der Na-turlehre zeigen es allgemein, daß keine Schwängerungdes Sameich das Düngen umchthig macht. DieTheile des flüssigen Wesens, in welchem man den Sa-men einweicht, dringen entweder in die innere Sub-stanz des SarnenkornS oder nicht. Ist nun das Letz-tere, so ist weiter nichts durch sie möglich, als i) daßsie die Schale erweichen und das Aufgehen des Sa-menkorns beschleunigen; 2) daß sie andere Theile ansich ziehen und dadurch den Wachsthum der Pflanzebefördern. Wer sieht aber nicht, daß in diesem zwei-ten Punkte eine gute Witterung und ein mit diensamenNahrungstheilcn angefüllter Boden vorausgesetzt wer-den? Ist aber das Erste, dringen nämlich gewisseTheile aus der schwängernden flüssigen Materie in dasInnere des Samenkorns, so werden sie entweder alsRahrungstheile in die Substanz der jungen Pflanzeverwandelt, oder nicht. Im ersten Fall befördern siedie Fruchtbarkeit des Samens auf keine andere Art,als die Rahrungstheile, die sich im Acker befinden.Wenn der Boden nicht genügsame Nckhrungsthcile fürdie Pflanze in sich enthält, so können so wenige Thcil-chcn, als bei der Schwängerung in den Samen hin-ein gedrungen sind, die Pflanze nicht zu ihrer erfor-derlichen Vollkommenheit bringen. Ist aber der zweiteFall, drirmcn nämlich die Theilchen der schwängerndenflüssigen Materie in die innere Substanz des Samens,doch nur so, daß sie den Pflanze nicht zur Nahrungdienen und in die Substanz der Pflanze mit übergehen,so können sie den Wachsthum derselben auf keine Artbefördern, als daß sie die Nahrmigöthcile, welche diePflanze nöthig hat, in größerer Menge an sich ziehenund der Pflanze mittheilen. Auf diese Art können sieaber die Fruchtbarkeit des Samens nicht sonderlich be-fördern, wenn die Witterung und der Boden schlechtsind. Es ist Häher eiuew Landwirthe gar nicht anzu-
rathen,