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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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oem gelben Samenstaube aus einer Kohlrabiblüthe,die sich schon ganz geöffnet hat, und bringe ihn aufLas Stigma oder den obersten Theil des Stempelsdieser Kohlblüthe; oder auch: Man nehme eine of-fene Kohlrabiblüthe, lege sie dicht auf die Kohl-blüthe, die ihrer männlichen Theile beraubt ist, undklopfe mit dem Finger dagegen,- so wird schon so vielStaub, als zu einer Befruchtung nöthig ist, heraus-fallen. Dieses kann des Tages einigemal wieder- >holt werden und am folgenden Tage noch einmal ge-schehen. Hierbei ist aber zu erinnern, daß diese Be-fruchtung nicht beim Regenwetter, oder des Morgens,wenn starker Thau gefallen, vorgenommen werdendarf, weil der männliche Staub durch die Feuchtig-keit zum Befruchten untauglich gemacht wird. Manerwähle also lieber einen sonnenreichen Tag dazu,und mache nicht eher den Anfang, bis zehn Uhr vor-bei ist. Der spätere Abend ist aus gleichem GrundeVerwerflich.

An derKohlstaude dürfen solange keine anderenBlüthen aufblühen, bis die Befruchtungen wenig-ffens den Anfang zum Verblühen gemacht haben.

Es müssen also alle übrige, die sich vor dieser Zeitöffnen wollen, abgeschnitten werden, hernach aberZaffe man sie zur Erlangung eines ächten Krautsa-mens fortblühen, und zeichne, um sich nicht zu irren,die künstlich befruchteten Schoten mit einem an ihren'«Ltiel locker angebundenen Faden. Auf diese Weisekann auch die Kohlrabiblüthe mit dem Staube derKraut - oder Kohlblüthe befruchtet werden.

Wer einen Bastard von Wirsing haben will,der darf nur die Blüthen des Wirsings und desKohlrabi, wie so eben beschrieben worden, be-handeln.

Als ein sehr nothwendiges Stück, muß hiernoch berührt werden, daß die zu einer solchen Zucht

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