Same.
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Man theilte sie in älterer Zelt bei den Apothekernnoch ein in wärmende und kühlende. ' Nachdieser Eintheilung waren die vier großen wär-menden Samen: Anis, Fenchel, gemeinerKümmel und welscher Kümmel; die vierkleinen wärm end enSa in eniAmmeysamen,große Cardamomen, Attichsamenund Möh-rensamen. Die vier großen kühlenden Sa-men waren: Gurken-, Kürbis-, Citrullen-nnd Melonenkörner. Die vier kleinen: En-diviensamen, kleiner Endiv iettsamen, Lat-tigsamen und Burzelkrautsamen. Die wär-menden Samen wurden von den Apothekern Carmi-native oder windtreibende Samen genannt. DieEinsammlung der Samen zum Arzneigebrauch, ge-schieht, wie oben, S. 292, angegeben worden, jedochehe sie zu trocken werden und ausfallen. Je hitzi-ger, schärfer und aromatischer dieselben sind, destolänger dauern sie; jedoch sind auch zum erwähntenGebrauch die frischen Samen jederzeit die besten undkräftigsten. Die sogenannten kühlenden Samen mußman alle Jahre verändern, und Acht darauf haben,daß sie nicht ranzig werden. Einige dieser Samenverlieren ihre wirkende Kraft schon nach vier Mona-ten, welches besondere bei Bereitung der Arzneienbeobachtet werden muß. Nebenstehende Tabellezeigt die in den Apotheken ehemals und auch nochjetzt gebräuchlichen Samen.
Samenhandel. Der Samenhandel wirdmehrentheils von den Gärtnern, Materialisten, Dro-guisten und Apothekern, aber auch von besondernSamenhändlern in den Städten geführt. Die Gärt-ner handeln nur mit den frischen Samen der Garten-früchte. und Blumen, welche zum Aussäen benutztwerden; die Materialisten fähren dergleichen Sa-men, welche man zu den Speistn, zum Branntwein-machen