Band 
Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
Seite
334
JPEG-Download
 

Z34 Sametrart.

dem Umkreise derselbe» gekehrt, seminn cen.rrituZn.

Die Farbe der Samen ist veränderlich und un-beständig, und wird besonders durch Kultur undAlter verändert. Sie ist weder ein sicheres Kennzei-chen der Reife, noch ein Unterscheidungszeichen derverschiedenen Pflanzenarten, doch kann man darausden Samen von den benachbarten Theilen unterschei-den. Es ist merkwürdig, daß die Samen sehr oftFarben haben, welche man an andern gefärbtenPflanzentheilen, und besonders an Blumen, nichtbeinerkt, und im Gegentheil die gewöhnlichsten Far-ben dieser Theile bei den Samen sehr ungewöhnlichsind. Die meisten Samen haben nur eine Farbe;sehr wenige, zum Beispiel Phaseolen, Lupinen rc.sind sehr gescheckt. Die verschiedenen Beinamen,welche die Samen nach der Verschiedenheit ihrerUmhüllungen oder dem Mangel derselben erhalten,s. den Art. Samengehäuse.

Borckhauscn's botanisches Wörterbuch, sr Bd., S.

288 u. f.

Steinerne Samenarten, ein merkwür-digeö Spiel der Natur, in dem Blasnißer Kalk-bergwerke in Sachsen. Man findet sie daselbst ineinem großen Brunnen und sehr mildem Felsengesiein,unweit des angeführten Blasnitz, welcher Felsen,unter andern Samenprodukten, die sich darin generi-ren, auch Mandelkerne in solcher Gestalt hervorbringt,wie man sie im Handel erhält, welche man Mandel-kcrnstcine nennt. Man findet darin ferner abwech-selnde Flecken, mehr als Ellen breit, worin Bohnen, 'Erbsen, Wicken, Leinsamen rc. in ihrer Größe,Farbe, Figur und ihrem Glänze so genau abgebil-det sind, daß man nichts Natürlicheres sehen kann,als dieses Spiel der'Natur.

Samen«