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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Samenarttrie. Samenausattung. zzz

Samenarrerie, s. Samcnader.

Sainenausarrung; Fr. vegsnerarion. Ueber dieAusartung des Samens, oder vielmehr über dieArt, wie nahe bei einander stehende Gewächse, be-sonders Gartengewächse, durch die Schwängerungdes Blüthen - oder Samenstaubes in der Folgeausarten können, ist schon joben, S. 274, geredetworden. Hier noch einiges über die Veränderungdes Saatkorns, und ob solches auch der Ausartungunterworfen. Alle Wünsche und Sorgen des Land-wirthes, all seine Mühe und Fleiß heben den rei-chen Ertrag seiner Felder. Die Fruchtbarkeit hängt,wenn man die Witterung ausnimmt, die nicht inseiner Macht steht, sondern die er nur, wie sie istoder eintrifft, sich nutzbar zu machen lernen muß,von der Güte und Lage seines Ackers, von der Be-stellung und Düngung desselben, wie auch von derGüte des Samens ab. Diese zwei Stücke, dieBesserung seines Ackers und die Ausstreuung eines gu-ten Samens stehen in seiner Gewalt, und er hat denAbgang der Fruchtbarkeit, der aus Nachlässigkeit indiesen beiden Hauptstäcken des Feldbaues herrührt,sich selbst beizmneffen.

Die Erfahrung lehrt uns' schon im Kleinen,z. B. bei den Gartengewächsen, daß die reifsten undgrößten Saatkörner, die der Hauptstängel einerPsianze bringt, die besten zur neuen Aussaat sind.Man darf nur diesen vorzüglichen Samen neben demsäen, welchen die geringeren Nebenzweige getragenhaben, so wird man leicht davon überführt werden.Diese Erfahrung, welche ihren Grund sowohl imThier- als Pflanzenreiche in der Natur haben, giebtdie erste Regel, daß man zur Aussaat das beste Ge-treide wählen soll. Diese Güte des Samens bestehtnun in der Gesundheit, in der Größe, in der Reifeund in der Schwere des.Saatkorns.