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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same«,Cabinett. Sattienkrüse. Z;7

Benjamin Bell's Lehrbegriff der Wundarzneykunst.Aus dem Englischen mit einigen Zusätzen undAnmerkungen, 3te Aufl., ister Th., Leipzig, i8c>4E. 37Z.

Samen-Cabinett, s. Samen- Kabinett.

Samen-Deich, s. Streichdeich.

Samendrüse, Vorsteher, kroslrLts. Diese Drüsedes männlichen Zeugungscheiles hat eine herzförmigeGestalt, liegt zwischen dem Halse der Harnblase undder Zwiebel der Harnröhre. Hinten, nach der Blasezu, ist sie dicker und breiter, vorwärts aber dünnerund schmäler. Sie umgiebt die Harnröhre nicht al-lein unterwärts, sondern auch seitwärts und ober-wärts; die Harnröhre selbst läuft aber nicht durchihre Mitte oder Ape, sondern an dem obern Theileder Samendräse. Mit der Harnröhre wird sie durchviele zellichte Fäden verknüpft. Sie ist sehr dichtund fest und hat einen merkwürdigen inneren Bau;dieser Eigenschaften wegen sind die Zergliederer nichteinig, zu welcher Klasse von Drüsen man sie rechnensoll. Einige haben sie für eine einfache Drüse gehal-ten; allein diese Meinung läßt sich nicht vertheidigen»weitste nicht, wie die einfachen Drüsen, mit einerHöhle versehen ist; andere zählen sie zu den vielkor-nigtenDrüsen (OlsnäulÄs conAlomeratÄe), hierzugehört sie aber eben so wenig, weil man weder demäußeren Ansehen nach in derselben Körner wahr-nimmmt,- noch auch dieselben sich auf eine andereWeise sichtbar machen lassen. Von außen wird siemit einer fadigten Haut umgeben. Man hat an ihrauch eine Fleischhaut bemerken wollen; allein dieseist ihr nicht eigen; die länglichten Fleifchstebern derHarnblase und diejenigen des Schließmuskels derBlase setzen sich aber an ihr fest. Sie sondert einenweißen, dicken, durch Alkohol gerinnenden Saft ab,welcher sich mit dem Samen beim Ausspritzen ver-

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