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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Samenbruch.

zu bewerkstelligen; denn in allen diesen Fällen wirdder in den gesunden Hoden durch die Pulsadern ab-geschiedene Same zwar zu den Nebenhoden geführt;allein Hierin fangt er nun, der angeführten Ursachehalber, an zu stocken und hart zu werden.

Nach andern Schriftstellern ist die Stockungdes Samens wohl selten die Ursache, wenigstens nichtbei einer langwierigen Ausdehnung der ausleerendenKanäle der Hoden; meistens ist sie eine Entzündungoder auch eine Art von scirrhöser Geschwulst, und oftmit dem Fleischbruche verknüpft.

Verursacht inflämmatorischer Zustand der Theilediese Krankheit, so werden meistens allgemeine undörtliche Blutausleerungen, gelinde Laxirmittel, einekühlende magere Diät und ruhiges Verhalten, diewirksamsten Mittel seyn. Machen aber gewisse Ge-schwülste einen Druck auf den ausführenden Kanalder Hoden, so muß man dieselben entweder zur Ver-eiterung bringen, oder, wenn es mit Schicklichkei!geschehen kann, ausrotten. Zuweilen rühren dieseGeschwülste auch von einer venerischen Ursache her,wie schon oben angeführt worden, da denn ein gehö-rig eingerichteter Gebrauch der Queckfilbermittel, wiedie Erfahrung zeigt, dagegen die besten Dienste leistet.

Nach einigen Schriftstellern soll die Ausrottungdes Hoden zuletzt nöthig seyn, wenn nämlich alle an-dere Mittel fehlschlügen ; allein nach neueren Schrift-stellern ist dieses eben nicht so nothwendig, außer nurin dem Fall, wo die Geschwulst entweder für sichbösartig wird, oder der Schmerz unerträglich ist, oder,wie es gemeiniglich geschieht, der damit verknüpfteFleischbruch die Ausrottung des Hoden erfordert.

Heucrmann's Abhandlungen der vornehmsten chi-rurgischen Operationen am menschlichen Körper rc.,istcr Bd., Copenhagen und Leipzig, 1776, S.6 ZZ, 64 Z u. f.