Samengang.
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über diese Gegenstände sehr verwirrt und sich widmsprechend. Die Behandlung ist der bei den P o llu«tionen und der Räckenmarkszehrung gleich;s. diese Artikel in den oben angeführten Theilen.
Samengana. Oucms Zeteren», nimmt von demEnde der Nebenhode seinen Anfang und ist ein cy-lindrischer Kanal, der aus zwei starken Häuten.zu-sammengesetzt ist, zwischen welchen sich eine schwam-michte Substanz befindet. Die Höhle desselben ist ^um sehr klein, indem nur eine dünne Schweinsborsteeingebracht werden kann. Er steigt in einer gegendie Nebenhode ganz entgegengesetzten Richtung vonunten nach oben an den Hoden in die Höhe, verläßtdieselbe, vereiniget sich mit den Schlag- und zurück-führenden Samenadern, wozu noch die daselbst be-findlichen Waffergefaße und Nerven kommen, wo-durch die Samenschnur (kunieulus sperman»cu8) gebildet wird. Hierauf kommt dieser Kanalin die Weichen, geht durch den Bauchring, steigt indie Höhle des Beckens herunter, hinter dem Bauch-fell, zwischen den Harngängen und der Harnblase,mit welcher er durch ein zellichtes Gewebe verknüpftist, und jeder trifft sodann auf seiner Seite einen Be-hälter an, nämlich die Samenbläschen, mit derenGang er sich verbindet. Ein jeder Samengang liegtnach innen an den Samenbläschen, läuft von da bisan die Samendräse herunter, wird auf diesem Wegeimmer weiter, schlängelt sich und entwickelt sich in dieSamenbläöchen gleichsam zellicht.
Nahe an der Samendrüse entspringt aus dereben erwähnten zellichten Substanz ein Gang, dersich auf jeder Seite mit einem unten aus jedem Sa-menbläschen herkommenden tonischen Gang in einemsehr spitzen Winkel verbindet, und in einen gemein-schaftlichen gleichfalls tonischen Gang zusammen-stießt, der aber mehr eine Fortsetzung des Samen-ganges