420 Samenumschlag. Samenwanderung.
gar natürlich schwerer, als die andern, weil sie al-lemal tiefer gehen, als die andern, in der Feuchtig-keit befindlichen, Kügelchen, oder als die übrigen be-wegten Körper.
Nach dem Angeführten stimmen Büffon'sBeobachtungen mit den Leeuwenhöck'schenüberein; nur die Folgerungen, die Letzterer darauszieht, weichen sehr von denen deö Ersteren ab. Ueberdie Theorien, die man aus dem belebten Samen,in Hinsicht der Zeugung, aufgestellt hat, sehe manden Art. Leibesfrucht, Th. 72, S. 4 u. f., undauch den Art. Zeugung, unter Z. nach.
Samcnumscklag,s. Samengehäuse, oben, S. 369.
Samcnvcne, s. Samenblutaver.
Samerwerstemerung, s. oben, S. 334 .
Samenwanderung, die Ausstreuung deö Samensin der Natur von dem Winde oder auch durch das Fort-tragen der Insekten, wovon schon oben, S. 275 u. f.,geredet »vordem Durch die Wanderungen des Sa-mens, s. den Art. Pflanze, Th. m, S. 5oi u.f.würde die Natur ihren Zweck doch nicht vollkommenerreichen, wenn die Samen der Gewächse nicht sozahlreich waren. Die Anzahl der Samen von einereinzelnen Pflanze ist, wie schon oben, S. 32 g, ange-führt worden, oft sehr groß, und wenn wir uns diesesdurch einige Zeugungen fortgesetzt denken und immermit der neuen Anzahl vervielfältigen, so entstehenungeheure Summen daraus. Wenn man nun be-denkt, durch wie viel andere Theile die Pflanzen ver-mehrt werden können, und auf die viele tausend aufder Erde wohnenden Pflanzenarten Rücksicht nimmt,so müßte unser Weltkörper schon dermaßen von ih-nen bedeckt worden seyn, daß weder für sie selbst,noch für andere Geschöpfe Platz übrig gebliebenwäre. Gleichwohl gewahren wir eine solche Anhäu-fung und Verwirrung der Geschöpfe nicht; die Na-tur