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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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476 Sammet (Manchester,).

Die Kunst, Sammet aus Baumwolle zu 'n»,den, ist zwar eine Erfindung unsrer Tage; allein esist noch nicht ausgemacht, ob sie den Alten nicht schonbekannt gewesen; vielleicht waren ihre Ventes Loseoder Lomb^eiims aus Baumwolle und nicht vonSeide gemacht; denn das Wort Bombyp wnckvon den Alten auch zuweilen von der in der Kapselsitzenden Baumwolle gebraucht. Plinius sagt:der obere und nach Arabien zu liegende Theil Aegpptens bringt einen Strauch hervor, den manOoM.xium, gewöhnlich aber X^lori nennt. Die davonverfertigten Zeuge heißen X^lina. Der Strauchselbst ist nicht groß und trägt eine, zottigen Rüstnähnliche Frucht, aus deren Innern einem Gespinchähnliche Wolle (cusiiS ex inreriore Nomch-ce)die Baumwolle, gesponnen wird (lannßo ikewi),Die daraus verfertigten Kleider behaupten den Vor«zug in Ansehung ihrer hellweißen Farbe und ihmaußerordentlichen feinen Zartheit. Die Aegyptische»Priester bedienen sich ihrer vorzüglich gern zur Kleüdüng. Hieraus ersieht man, daß der AusdruckLornb^eiime vestas sowohl auf die seidene, als ausdie baumwollene Kleider angewendet werden kann;also könnten sie wohl schon das Gewebe aus Baum«wolle gekannt haben, welches wir mit dem NamenManchester belegen.

Auch der Manchester ist, wie alle andere Zeuge,der Göttin Mode unterworfen worden, und demnachist er sehr bald von den Männern zu den Frank»hinüber gewandert, und ist jetzt fast ausschließlich einEigenthum der letzteren geworden, wenigstens in denHaupt - und Residenzstädten. In den Provinz!»!«städten und auf den Dörfern kann wohl mancherschlichter Bürger und Landmann noch Beinkleidervon Manchester tragen, bei uns, in der Residenz,schämt sich gegenwärtig deren zu l tragen der Hand«»irr. n»t., i.ib. xix. werke«