Band 
Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
Seite
477
JPEG-Download
 

Sammet (Miniatur-). Sammet (reichet). 477

werkögeseü oder Gehülfe; ja selbst der Lehrling oderLehrbursche trägt sie, nach der jetzigen Mode, vonTuch, und selten erblickt inan noch einen Sammet-Manchester -Kragen auf einem Frack oder Ueberrock.Dagegen tragen die Damen jetzt Spenzer, Redin-gots und Ueberröcke von Sammet-Manchester- be-setzen mit demselben die Ueberröcke von Tuch, Me-rino, Levantin rc.; und somit ist dieser Artikel immernoch ein nicht unwichtiger Zweig des Handels.Sammet Mrmarur-), Fr. Velours eu Muiature-s. oben, S. 45o.

— (Mittel-), Fr. Velours rno^sir, s. daselbst-

S. 452.

(orientalischer), f. daselbst, S. 43o.

— (Pelz ), eine Benennung des Fälbels oder Falbel-Sammetes, s Sammet (Fälbel), in diesemRegister, und oben, S. 43o.

(Plüsch ), f. den Art. Plüsch, Th. n3, S.466 u. f.

— (raul^er), Fr. Velours äpoil, s oben, S. 44yr

— (rercher), Sammet, dessen Blumen auf der linkenSeite erscheinen und nach Art der broschirten Zeugeembroschiret werden. Er wird auf dieser Sekte nachArt des doppelten Sammetes geschnitten und es kom-men sowohl in die Grundkette, als auch zum Ein-schlag, zwischen die einbroschirten Blumen Gold-oder Silberfaden. Oefterö hat die Grundkette ganzeStreifen von reichen Faden, um welche herum ein-bwschirte Blumen liegen; oder man verbindet jedeReihe mit einem seidenen Faden, schießt dann aberzwei reiche Faden ein. In diesem Fall ist der Sam-metgrund glatt und ohne Flor und die Blumen habengeschnittenen oder'abwechselnd auch ungeschnittenenSammet; öfters umgiedt auch eine glatte Ranke,die bloß durch den Grund und ohne Flor gebildetwird, eine Blume, welches man Lisere nennt;

hierzu