49» Sammeterde. Sammeterz.
gewöhnlich' 5 o bis 60 Paare bekamen, jetzt kaum5 bis 6 Paar erhalten; besonders soll die schädlicheSitte, die Eyer aus dem Neste zu rguben, sehr denUntergang der Sammetente befördern, und dies umso mehr, da ihre Eyer meistens sehr gesucht und wsPschmeckend sind, und dieser Verlust nicht wieder durchein neues Eyerlegen ersetzt wird. Auch wird sie schonwegen des späteren Bratens häufiger geschossen, stattdaß die Weibchen anderer Seevögel ihre Eyer siche-rer ausbrüten können. „Es wäre sehr patriotisch,sagt Oed mann, wenn man diese Vogelart nichts»unbedachtsam tödtete, welche ich, nächst dem Eidervo-gel, für den nützlichstenunserer Scheren ansehe. SeimDaunen haben'eine vortreffliche Elasticität, und seineAcderdecke ist weich und reich; sein Fleisch, wenn dieHaut abgezogen und alles Fett davon abgesondertworden, einen Tag in Milch gelegt, macht einen gu-ten Braten. Ein patriotischer Edelmann hat seineScheren zur Freistatt für Eydergänse und brauneEnten gemacht; ohne diese Vorsicht wäre dieser nutz-bare Vogel vielleicht schon äuggerottet."
Nach Ström soll das Fleisch sehr unschmaefihaft seyn, wenn es mit der Haut gebraten wird, weilimmer etwas ThranigeS die Haut durchdrängt.
Wie die Sammet- oder braune Ente in Rußland gefangen wird, s. den Art. Ente, Th. n, S>6o u. f.
Büffon's Naturgeschichte der Bbgel,' 54ster Bd.,S. »98 u. f. Wo man auch eine vollstandigiLiteratur, diese Ente betrcffenv, angeführt findet.
Sammererde, s. Th. 54 , S. 772.
Sammeterz, Fr. Ulme cke Velours, in den Ber-gtvet-werken, Erz, welches zarte kleine Spieße hat, diewie Haare aussehen, das übrigens sehr leicht undmilde ist und sich wie Sammet anfühlen läßt. Esfährt auch den Namen des Feder erzes. 2 luch
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