Sammetfabrik. Sammetgras. 493
eine Art Kupfererz fährt diesen Namen; s. den Art.Kupfer, Th. 55 , S. 545 und 587 u. f.
Sammcrfabrik, s. Sammet-Man« factur.
Sammerfarbe, s. unter Jiluminiren, Th. 29,S. 45 g.
Sammergras, ^sgurns, L.inn., eine Pflanzengat-tung, die in die zweite Ordnung der dritten Klasse(IrisnäriL gehört und folgende Gat-
tungskennzeichen hat: der Kelch hat zwei Blatte^welche in eine lange zottige Granne sich endigen.Die Krone hat gleichfalls zwei Blätter; das innereBlättcheu ist häutig, oben eingekerbt, unbewehrt;das äußere trägt hingegen an der Spitze zwei undauf der Mitte der Rückseite eine dritte rückwärts ge-drehte Granne. Sie besitzt drei Staubfäden undzwei Griffel. Der längliche Same hat auf der einenSeite eine Furche.
i) Eyförmiges Sammetgras, Hasen-schweif, Fuchsschwanz; L.sßurus ovarus, 8x>i-ca o vLta sriststs. Hort. oE. 25. äollrek», Zrsm.i 43 , t. 79, k. Z. Lsrr. ic. i16, t. 12. Oramerrslopecuroiäes, s^ioa rotunlliors. Lsull. ^)irl. 4,tlleatr. 56 . Orsmen spicstum tornentosumlonßissimis sristis llonntum. 8 ck 6 ucbl.ßrAM, 58 .Engl. I^3tzurri8.
Die Halme dieses im südlichen Europa, als inItalien, Frankreich, Sicilien und Portugal, wild-wachsenden Grases sind i bis 2 Fuß hoch, die lang-gegrannten Aehren eysörmig. Man säet den Samendieses Grases im Frühjahr entweder inö Mistbeet,auch auf den Umschlag desselben, und setzt hernachdie Pflänzchens ins Land, oder man säet denselbensogleich an der Stelle inö Land, wo die Pflanzen biszur Samenrcife stehen bleiben sollen. Die Aehrenerscheinen im May und Juny, der Same reist imJulv und August. Nach einigen Schriftstellern las-sen