Sammetmoos. Sammetruthe. 495
den zerrissenen Faden des Flores und allen Fasernrein geschoren und gleich gemacht. Sobald eineStrecke gewebet worden, so nimmt der Weber die-ses Messer, legt es vor sich auf den Sammet, dieSchneide von sich gekehrt, faßt es mit der linkenHand beim Stiel, mit der rechten aber an den Rük-ken, und indem er den Rücken beständig aufhebt undniederdrückt, so rückt er mit beiden Händen das Mes-ser vorwärts, schneidet hierdurch, da das Messer einegroße Schärfe hat, die vorspringenden Faden weg,und glättet den Sammet.
Sammetmoos, Lrvuin grßentimim kämt., eineÄrt des Knotenmooseö, welches auf allen Dächernauf dem Lande wächst und einem Sammete gleicht.
Sammermuschel, Gammerschnecke, üelix tcks^icks,s. unter Schnecke.
Gammccnadel, s. Sammetruthe.
Sammernelke, Gammceröschen, eine Benennungder Gartenrade, ^Zrostkemms coronsrinIcknn., s. Raden, Th. 120, S. 36 i; auch dieBartnelke, s. Th. 102, S. 73 u. f., fährt denNamen Sammetnelke.
Sammetpappel, 8iän sbmillon, s. Sida.
Sammetrock, ^ttelskus mollis, eine Art Rüssel-käfer.
Sammerröschen, s. den folgenden Artikel.
Sammecrose, kosn Holosencn, 6u koi, s. Th.127, S. 68; auch die Garten-Rade, /lßros-tklsmmn ooronnrin, führt den Namen Sammet-rose, Sammetröschen, s. den Art. Raden,Th. i2o, S. 36 i.
Sammerrurbe, Gammecnadel, s. Ruthe, Th.129, S. 167. Diese messingene Ruche ist etwaslänger, als die Zeugart, unter welche sie gelegt wird,und hat nach ihrer ganzen Länge einen Grad odereine stumpfe Kante, oder auch eine Rinne oder Kerbe,
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