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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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496 Sammetschnecke. Sammetspitzen.

der genau in gerader Linie fortlauft. Je starker derFlor des Sammetes oder der geschnittenen Zeugeseyn soll, um so stärker ist auch die Ruthe, und soumgekehrt. Ueber diese Ruthe bilden sich die Rin-gel der Poilfaden, die den Flor geben sollen. Diestärkste Ruthe, etwa zum Fälbel, ist ungefähr H Zolldick, die feinste zum feinen Sammete dagegen kaumeine Linie. Die Ruthen werden in einem Zieheisen. wie Drath gezogen und müssen, damit sie nicht denFlor zerschneiden, gut polirt seyn.

Zum doppelten Sammete hat der Sam-inetmacher eine andere Ruthe, womit, wenn auf bei-den Seiten der Flor zerschnitten wird, er unterwärtsden Flor aufschneiden kann. Da der Sammet un-terwärts nicht mit dem Dregett geschnitten werdenkann, so ist diese Ruthe ohne Rinne, glatt und eben, ^hat aber dagegen an einem Ende eine Art von scharfschneidender Spitze, welche hier das verrichten muß,was die Spitze des Hakens am Dregett verrichtet.Wenn also die Ruthe in die Poilkette unterwärts ge-legt wird, so wird sie von der linken Hand hineinge-steckt, und wenn sie die Augen des Flors zerschneidensoll, so zieht man sie von der rechten zur linken Handheraus. Da sie so gelegt ist, daß die schneidendeSpitze oberwarts gekehrt ist, so muß die Spitze dieAugen, die sich um die Ruthe geschlagen haben, ent-zweischneiden.

Sammerschnecke, s. Sammetmuschel.

Sammetschwarz eine dem schwarzen Sammete ähn-liche, glänzende schwarze Farbe; auch ein Farben-korper dieser Art. So wird das schwarzgebrannteElfenbein, oder Elfen b ei »schwarz, von den Ma-lern Sammetschwarz, Fr. !>loir cks velours ge-nannt; s. unter Elfenb ein, Th. 56, S. s3o.

Sammerspinne, 6c>Il,86ric3, s. Spinne.

Sammetspitzen, eine Gattung schwarzer und farbiger

Spitzen,