zor Sammlung (Bücher*).
ter-Sammlung, pflanzensammlung, Herba-rium vivum, s. K r ä u t e r b u ch, Th. 48 , S. 44 u. f.
Sammlung (Bücher-), Bibliothek, s. Bucher-Sahl, Th. 7, S. 327. Da dieser Artikel dort nurnach dem ersten Plane der Encyklopädie ganz kurz ^berührt worden, so wird hier der Ort seyn, das Nö-thige zu dessen Ergänzung zu sagen. Das WortBibliothek ist griechischen Ursprungs, es ist vondem Worte /s-M--, ein Buch und s-------, ein Schrank,
abgeleitet worden. Eine Bibliothek würde also indiesem Sinne nichts anders, als ein für Bücher be- "siimmteö Behältniß andeuten. Die Bedeutung die-ses Wortes hat aber nach und nach einen größerenUmfaNg erhalten, oder sie ist mehr erweitert worden, !so daß man dadurch bald einen zur Aufstellung und 'Aufbewahrung der Bücher geschickten und geräumi- ^gen Saal, bald die darin befindliche Bächersamm-lung selbst anzeigt. In einer noch mehr erweitertenBedeutung bezeichnete dieses Wort' auch schon beiden Alten eine Sammlung von allerlei vorzüglichenNachrichten und Stellen anderer Schriftsteller. Indiesem Verstände gab Diodor aus Sicilien seinerGeschichte und der constantinopolitanische PatriarchPh 0 tius seinem Auszuge aus verschiedenen Schrif-ten der Alten den Namen einer Bibliothek.
Geschichte der Bibliotheken oderBü-chersammlungen. Nach den Juden find wohldie Chaldäer, Äegyptier, Phönizier und Araberdie ältesten Schriftsteller und also auch die älte-sten Büchersammler und Stifter der Bibliothekengewesen. Von den Chaldäern, als den Igrößten Astro-nomen des Alterthums ist es, nach den Zeugnissender Alten, zu vermuthen, daß/sie ansehnliche Biblio-theken gehabt haben müssen; denn ihre, astronomi-schen Beobachtungen erstreckten sich auf 1900 Jahre >von Alexander dem Großen zurück, undfCajl- j