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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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504 Sammlung (Bücher-).

ser König ließ um einen sehr hohen Preis'einen Theilvon Aristoteles Werken, nebst andern Schriftenin Rom, Athen, Persien und Aethiopien auskaufen,auch die Schriften des alten Testamentes, oder dochMosiS, in das Griechische übersehen. Für die Er-Weiterung dieser Bibliothek bezeugte besonders Pto-lomäus Physcon viel Eifer; so ließ er zum Bei-spiel den Atheniensern bei einer in Attika entstande-nen Hungerönoch nur unter der Bedingung Getreidezukommen, daß sie ihm die Originalem des Aeschy-ilus, SophocleS und Euripides überlieferten,für deren Sicherheit er ihnen fünfzehn Talente ver-pfändete^ die er aber auch aufopferte und ihnen ge-treue Abschriften der genannten Dichter zurückschickte,die Urkunden aber behielt.

Eine nicht minder beträchtliche Bächersamm-kung brachte der König Attalus zu Pergamuszu Stande, die vom Eumeneö vermehrt wurde.Diese Fürsten wetteiferten in diesem Stücke müdenAegypfischen Königen, und ließen wegen der verbote-nen Ausfuhr des Papiers die Werk» dieser Bibliothekauf Pergament schreiben, welches von der StadtPergamus seinen Namen erhielt.

Diese Bibliothek soll aus mehr denn 200,000Banden bestanden haben. Nach Plinius soll sie vomAntonius an die Kleopatra verschenkt wordenseyn; St r a b 0 behauptet aber, daß sie noch zu sei-ner Zeit, unter der Regierung des Tiberius, zuRom gewesen sey, wohin sie vielleicht nach dem Todeder Kleopatra auf Befehl des Augustus ge-bracht worden seyn kann.

Bei den Griechen scheinen die Bücher undBüchersammlungen erst zu den Zeiten des CadmuS,des Stifters von Theben, eingeführt worden zu seyn;und hierin scheinen sich besonders die Athenienser lausgezeichnet zu haben, welche die schönen Künste

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