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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher-). §n

nicus, welche 8c>,oocst ausgewählte Bände ent-halten haben soll. Die Fußböden der Zimmer dieserBibliothek waren von vergoldetem Marmor, die >Mauern waren mit Spiegelglas und Elfenbein getä-felt und die Schränke und Pulte aus Eben- und Ce-demholze verfertiget, Sammonicus bereichertediese Bibliothek noch mit seinen eigenen Schriften,die nicht unbedeutend gewesen seyn sollen.

Diese hier angeführten Bibliotheken waren dievornehmsten öffentlichen in Rom; überhaupt sollendaselbst, nach Victor's Rechnung, an neun undzwanzig öffentliche Bibliotheken gewesen seyn. DerKaiser Tacitus Hegte besonders eine große Vorliebefür die Schriften des Geschichtschreibers gleichenNamens, den er alle Jahre zehnmal abschreiben undin allen Bibliotheken aufstellen ließ, um den mög-lichen Verlust dieses vortrefflichen Schriftstellers vor-,zubeugen.

Als die Wissenschaften mit Constantin demGroßen aus dem Occident nach dem Orient wan-derten, so erloschen zu Rom auch sehr bald die Denk-mäler der Wissenschaften und des guten Geschmacks,und mancherlei Unfälle machten den genannten Bi-bliotheken nach und nach ein trauriges Ende, ZurZeit der Bläthenperiode Roms, nämlich zu der, woder Geschmack M Wissenschaften und Lectäre unterden Vornehmen herrschend war, prangten auch über-all in den Zimmern der Großen, überhaupt eines jeden,der sich nur vom Pöbel unterscheiden wollte, Bächer-sammlungen. Hierzu gab die wirkliche Neigungeiniger Kaiser zu den Wissenschaften und dann auchbei andern die Eitelkeit Veranlassung. Der Bücher-saal wurde damals schon als ein wesentlicher Theileines wohlangelegten Hauses angesehen,und Vitruv,des Augustuö berühmter Baumeister, hielt es fürnöthig, gewisse Regeln zu geben, nach welchen solche

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