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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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5l2 Sammlung (Bücher-).

Büchersäle angelegt werden müßten. Er giebt ihnendie Lage gegen Morgen, weil dem Studiren die früheMorgensonne günstig ist, und weil eine solche Lage dieBücher selbst vor dem Moder und den Motten sichernsoll. Seneca schildert in seinem Buche von derGemüthsruhe die Sitten der Römer in Absicht derBächersammlungen wie folgt: »Jetzt legt man, !sagt er, neben den Bädern auch prächtige Bücherfäle,als eine nothwendige Zierde eines PallasteS an. Ich !würde nichts dagegen haben, wenn wirkliche Gesehnsamkeit diese Begierde erzeugte, so aber werden diesegeheiligten Werke des Genies mit ihren Büsten nichtanders, als Tapeten der Wände angesehen." e

Unter den christlichen Kaisern machte sich Cpn- jstarrtin derGroßeundTheodosiuSderJüngere Idurch Anlegung und Bereicherung öffentlicher Biblio-thekenumdieGelehrsamkeitsehr verdient, wobeiErstererbesonders auf die Erhaltung der Schriften der erstenKirchenväter seine Aufmerksamkeit richtete. Julianwollte dieserhalb die Constankinische Bibliothek ver-ruchten, erreichte aberseineAbsichtnicht; allein auch erwar nicht bloß ein Freund der Wissenschaften, sondernauch ein Kenner, und legte zu ConstantinopelundAntiochien Bibliotheken an, deren letztere er mit fol-gender Aufschrift zierte: „Andere lieben Pferde, Än-dere Vögel, andere die Jagd; ich aber habe von Ju-gend auf ein ungemeines Verlangen verspürt, Bücherzu sammeln und zu besitzen. Die Cönstantinische Bi-bliothek wurde von Theodosius dem Jüngeren der-gestalt bereichert, daß man ihn beinahe, als ihren

Stifter

*) Ism enim inter kalneaNL er tkermas, kiklioltieca yuo-que, irr neceLSktriurn domus ornamentum, expolrtur.Zgnoscerem plane, si Lluclioium nimra cop-rline oriretiir.

i8tL exljnisjiL er ciim imagnnbus surs clescripis ^

^rorurn opera rntzeniorum irr s^ecieur et culrurn parielumcomp-arLtttur.