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Sammlung (Bücher,).
Alle Nachforschungen, welche Don Badiadaselbst anstellte, umdenTitus Livius, von wel-chem man glaubt, daß er dort vorhanden sey, ausfin-dig zu machen, waren vergeblich; von allen Perso-nen, die er darum befragte, konnte ihm Niemand sa-gen. ob er wirklich daselbst vorhanden sey; er getrautesich auch nicht, seine Nachforschungen weiter fortzu-setzen, um nicht irgend einen Verdacht zu erweckenoder ungünstige Vorurtheile gegen sich zu erregen.
Nach einigen Nachrichten sollen auf dem BergeAthos verschiedene zahlreiche Bibliotheken angetrof-fen werden; allein mit Gewißheit läßt sich auch hier-über nichts sagen. Was man übrigens aus denBibliotheken der außer Europäischen Staaten, dasheißt, von Asien und Afrika, zu machen habe, wirdman aus der oben angeführten Aeußerung des DonBadia, über die Bibliothek in Fez, abnehmen kön-nen, und besonders da Fez, in Hinsicht der Wissen-schaften, der großen Anzahl von Lehrern und angeb-lichen Gelehrten, und der daselbst befindlichen Schu-len, die gewöhnlich von 2000 Schülern auf einmalbesucht werden, als das Afrikanische Athen angese-hen werden kann. Die Sprache befindet sich da-selbst in einem schlechten Zustande; sie haben keineDruckereyen, und die große Unvollkommenheit ihrerHandschriften rührt daher, weil sie Buchstaben,Punkte und Accente häufig miteinander verwechseln;denn es kostet ihnen viele Mühe ein Papier zu lesen,dessen Inhalt sogar von dem nicht mehr entziffertwerden kann, der es geschrieben hat; hieraus kannman sich auch erklären, wie es kam, daß der be-rühmte christliche Orientalist Golius, als er in Vie-les Land kam, kein Wort Arabisch verstand und im-mer einen Dolmetscher nöthig hatte.
So viel ist gewiß, daß auch die heutigen Grie-chen, diejenigen von dem Adel dieser Nation ausge-nommen,