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Sammlung (Bücher-).
wurden voin Pabste Gregorius dem Dreizehn-ten nach Aethiopien geschickt, um diese Bibliothek inAugenschein zu nehmen; nach dem Berichte derselben,soll sie im Ganzen aus 100,000 Bänden bestehen,welche alle auf schönes Pergament geschrieben undin Seide eingewickelt wären; sie ständen in drei gro-ßen Zimmern. Sie soll zuerst von Muleassi, Kö-nig zu Tunis, angelegt worden seyn, hernach von denSoldaten des Kaisers Karl des Fünften zerstreuetund auf Befehl des Königes Mena von Aethiopiendurch Aegyptische undVenekianische Kaufleute wiederzusammengebracht worden seyn. Diese Nachrichtensind von dem Urreta, einem Schriftsteller, derschon längst als unglaubhaft verworfen worden.Eben so unglaublich ist die Nachricht, die man vonder Bibliothek zu Feß hat, die, dem EupennaSzu Folge, aus 3 s,000 Bänden bestehen soll, wor-unter die sämmtlichen Werke des Liv ius, des Pa-pus von Alexandrien, des Hippocrates, Ga-lenus und anderer guten Schriftsteller, von denenman in den Europäischen Bibliotheken keine Spurfindet, befindlich seyn sollen. Nach den Nachrich-ten, die Don Domingo Badia yLeblich, derunter der Verkappung eines Türkischen Prinzenvom Stamme der Abassiden und dem Namen AliBey el Abassi im Jahre r 8 o 3 von Spanienaus eine'Reise, auf Veranlassung des SpanischenHofes, nach Afrika und Asien unternahm, in seinemWerke mittheilt, soll noch in der Haupt-MoscheeEl-Caroubin, in dem Thurme derselben, in einemSaale eine Anzahl alter Bücher vorhanden seyn,welche dem Staube, der Feuchtigkeit und den Mäu-sen Preis gegeben worden.
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») Ali Bey'S el Abassi Reisen in Afrika und Asien, in denJahren 180Z bis 1807. Aus dem Französischen; 1 -e Ab-theilung, Weimar, 1816, S, LZ.