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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher,). 527

Fünfzehnten versäumte man die Bibliothek nicht;denn eö wurden mit bedeutenden Summen die rar-sten Werke angeschafft, so daß sie unter Ludwigdem Sechzehnten, oder bis zur Revolution, eineder reichsten und merkwürdigsten Bibliotheken derganzen Welt war.

Ueber die Zeit der Revolution, selbst über die-jenige, wo das VollziehungS-Directorium auftratund Frankreich unter dessen vorsichtiger Leitung desrepublikanischen Systems wieder freier zu athmenanfing, schlüpfe ich hinweg, weil der Vandalismüs»ein Feind aller Geisteskultur, wohl nicht Bücher zuvermehren, sondern zu zerstören trachtet. Unter N a-poleon Hoben sich die Wissenschaften und Künstevon neuem in Frankreich empor, ja man kann ihnals den Wiederherstellet derselben betrachten; dennsein Feuerblick sah überall hin, wo eö dem sich wiederneu gestalteten Staate fehlte, und so wurten auchunter ihm die Bibliotheken, als das Haupt der Wis-senschaften, besonders berücksichtiget. Die ehema-lige Kaiserliche, jetzt Königliche Bibliothek zu Paris,ragt besonders durch die Menge und Seltenheit ge-druckter Werke und Handschriften hervor; die letz-tem, die sich auf 80,000 belaufen, machen alleineine große Bibliothek aus. Die Bibliothek selbstenthält über Zoo,000 Bände. Sie ist in vier Fächergetheilt: in das der Handschriften, der Drucke, derMünzen und Antiken, und der Kupferstiche, jedemderselben steht ein eigener Bibliothekar ((ZonservL-reur) vor, unter denen wieder achtzehn Unterbiblio-thekare (Lommw) arbeiten. Besonders merkwürdigsind in der Bibliothek die großen Globen, un-ter den Handschriften der Vatikanische Virgil,die Autographen vieler Persischen Könige und ande-rer merkwürdigen Personen rc. Unter den Kupfer-stichen Albrecht Dürers Handzeichnungen w.

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