;r3 Sammlung (Bücher,).
Unter den Münzen die goldnen Münzen von Pe,scenniuö Niger und Didius Julianus; dieschönen Syracusischen Medaillons und die Suite derMakedonischen Könige rc. Unter den Antiken dieApotheose August'ö, den 8acro cutino, den Sie-gelring Michel Angelo'S, den sogenannte»Schild des Scipio rc.
Uebrigens findet man in Frankreich Biblischerken zum allgemeinen Gebrauch geöffnet fast in jedergroßen Stadt und an jeder gelehrten Schule rc. So-wohl in Paris, als in den großen Städten des Reichsfindet man auch eine große Anzahl Privatbibliocheken,wie sich dieses schon bei einer so großen Anzahl vonWissenschaftern rc. denken laßt.
DieBibliothekenJtaliens. Italien ent-hält gleichfalls eine Menge sehr ansehnlicher Biblio-theken, worunter die Vatikanische zu Romobenan steht. Diese Bibliothek ist, ihrem Ursprüngenach, sehr alt. Der Pabst Nico laus der Fünfteschickte gelehrte Männer aus und ließ durch sie Bücheraufkaufen, wodurch der Grund zu dieser Bibliothekgelegt ward. Caliptuö der Fünfte bereichertesie insbesondere nach der Eroberung von Confkan-tinopel. Sixtus der Fünfte gab derselben denPlatz im Vatikan, und vermehrte sie nicht nur,sondern wies ihr auch ansehnliche Einkünfte zur Un-terhaltung an. Unter dem Pabste GregoriuSdem Fünfzehnten wurde sie mit der Heidelber-ger Bibliothek vermehrt, wovon der Bayersche Ge-neral Tylli den größten Theil nach Rom schickte.In den folgenden Zeiten erhielt sie einen großen Zu-wachs durch die Vermächtnisse der Königin Chri-stine von Schweden, des Kardinals Quiriniund des Marchese Capponi. Um die Mittedes verwichenen Jahrhunderts sind aus dem Nach-lasse des Kardinals Gualteri viele Etruökische Va-