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Sammlung (Bücher-).
sen und Antiken in die Bibliothek gekommen. DerHauptsaal ist 196 Fuß lang und 48 breit. Das1 Gewölbe ruht auf sieben Pilasiern, und ist mit mit-telmäßigen Arabesken und Prospekten des altenRoms geziert. Die Bücher befinden sich in Schran-ken ; sie bestanden vor der Occupation Napoleonsaus ungefähr 3o,ooo Bänden gedruckter Bücher,und hierin wird sie von vielen andern Bibliotheken über-treffen; allein in Ansehung der Wichtigkeit undMenge der Manuskripte, die sich auf 4o, 000 beliefen,war sie die vornehmste unter allen. Von den Orien-talischen Handschriften, die sie besitzt, hat Asse-! mann in seiner kibliotkieoa orieotali Nachricht^ gegeben. Unter den Seltenheiten, die sie besaß odernoch besitzt, wenn bei der ehemaligen Occupation desRömischen Staats von den Franzosen unter N ap o-j le 0 n nicht so Manches nach Paris gewandert ist, ge-^ hören: die Griechische Uebersetzung der siebzig Dol-metscher, eine Hebräische Bibel der Herzoge von Ur-bino, die Apostelgeschichte mit goldenen Buchstaben,das Evangelium St. Lucä und Johannis aus demeilften Jahrhunderte. Die Aufseher der Bibliothekhaben die Freiheit, alle verbotene Bücher, ohnezu sündigen, zu lesen. Die Hauptaufsicht hat alle-mal ein Kardinal mit einem monatlichen Gehaltevon roo Scudi; der erste Bibliothekar hat jährlich600 und der andere 45o Scudi, nebst Brod undWein. Außer dieser Bibliothek giebt es noch meh-rere in Rom. Die des Kardinals Barberini bestandaus 25,000 gedruckten Büchern und 5ooo Manu-skripten. Die Bibliothek in dem Pallast Farnese,derVäter des Oratoriums, des Kardinals Sforza,bei den Kirchen de la Sapienza, de la Cherza nova.St. Jsidore, des Collegii Romani, der PrinzenBorghese, Pamphili, Colonna rc.
Die Bibliothek in Florenz enthält eineO-c. »cha. <Cnc. CXXXV. Theil. Ll große