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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher ). 53z

Herzog H um phrey vonGloucester imJahre i 44 o,obgleich der Platz schon früher, im Jahre »427, vonder Universität war angekauft und mit dem Bau be-! gönnen worden, jedoch wegen Mangel an Geld ins^ Stocken gerieth. Humphrey ließ sgBändeHand«schriften aus Italien kommen, und diese waren derGrund oder der Anfang zur Bibliothek. In derfolgenden Zeitwurde die Bibliothek mehr vermindert,

, als vermehrt, weil man aus einem falschen Religionö-! eifer viele Bücher vernichtete. Im Jahre 1^97 ließ! sich Thomas Bodley den elenden Zustand derBibliothek zu Herzen gehen; er ließ das Gebäudeausbessern und ansehnlich vergrößern, legte eineGallerie an, und ließ aus allen Welttheilen die be-sten Bücher zusammenbringen, dieser Verdienste we-gen wurde ihm in der Bibliothek eine Ehrensäule er-richtet. Er sehte ferner Vermächtnisse zur Besol-dung der Aufseher aus und verfertigte die Statutender Bibliothek. Nach dieser Zeit ist sie durch Schen-kungen, Vermächtnisse und Ankäufe von Zeit zuZeit sehr erweitert worden. Der Erzbischof Laudschenkte eine große Sammlung Orientalischer Manu-skripte. Ein Graf Pembroke ließ eine schätzbareAnzahl Handschriften sammeln und schenkte sie derBibliothek, bis auf zwei und zwanzig, welche her-nach Olivier Crvmwell kaufte und sie der Bi-bliothek schenkte. Ferner thaten dergleichen Schen-kungen der General Fairfax, Dr. Barlow, Sel-ben, W. D igby rc. Diese Bibliothek enthält be«sonders viele alte Werke. Unter den Merkwürdigkei-ten dieser Bibliothek gehören: eine Griechische undLateinische Handschrift der Apostelgeschichte, ein Hestruskisches Werk, dessen Inhalt noch kein Gelehrterhat errathen können, verschiedene Coptische und Alt-persische Handschriften, ein von Dillenius eigen-händig illuminirtes Exemplar des Lortus Lltsmen-

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