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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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zz6 Sammlung (Bücher-).

Leydensche Bibliothek die vornehmste. PrinzWilhelm von Oranien ist ihr Stifter. Sieist aus den Bibliotheken Hollmanns, Scali-gers, Volcanii, Vossii, Golii und Andern,überhaupt aus den Vermächtnissen verschiedenerGelehrten bedeutend vermehrt worden. Sie hateinen Reichthum an Griechischen, Hebräi-schen, Chaldäischen,Arabischen, Syrischenund Armenischen Handschriften. Unter andernbesitzt ste eine Complutensische Bibel, die vomKönige in Spanien, Philipp dem Zweiten, demPrinzen von Oranien, und von diesem der Universitätgeschenkt worden ist. ZuLöwen sind drei verschie-dene Bibliotheken, eine in dem (üolletzio tkeolo-ßico, wo verschiedene Handschriften, die der Univer-sität vom Kardinal Bessarion geschenkt worden,anzutreffen sind; die zweite ist die öffentlicheBibliothek, und die dritte ist die Bibliothekder Jesuiten. In Amsterdam ist die Bi-bliothek van het illustren School besondersherauszuheben.

Die Bibliotheken D eu tschlands. Zu-erst will ich mit der Kaiserlichen Hof - Bi-bliothek in Wien den Anfang machen. Kai-ser Maximilian der Zweite war der Stifterderselben; sie ist aber seit der Zeit nach und nach soansehnlich vermehrt worden, daß sie gegenwärtig ausmehr denn 3 oo,ooo Bänden und 12,000 Hand-schriften besteht. Das Gebäude ist nach den Rissendes berühmten Fischers von Erlach in denJahren 1723 bis 1^35 aufgeführt, und der Saal,worin die Bücher aufgestellt worden, ist dazu vor-trefflich eingerichtet; auch die auf demselben befind-liche Vorstellung des Kopernikanischen Welt-gebäudes, von einem Tischler Netzfall, verdientErwähnung. Peter Lambeck, der im Jahre 1662

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