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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher-).

von Hamburg, wo er Rcctor des Gymnasiums undProfessor der Geschichte war, nach Wien ging, und da-selbst bei der Bibliothek, als Bibliothekar angestelltwurde, war besonders derjenige, der die Bibliotheknicht nur in Ordnung brachte, die gedruckten Büchervon den Manuskripten absonderte, sondern auch die-selbe durch neue Ankäufe vermehrte und von denHandschriften ein Verzeichnis; mit Anmerkungen an-fertigte, welches in acht Bänden in Folio gedrucktward. Beinahe hundert Jahre darauf veranlaßteder damalige Dirertor der Bibliothek, van Swie-ten, der Vater, eine neue Ausgabe, die der Herrvon Kollar, als Bibliothekar, besorgte. Sie er-schien zu Wien in den Jahren 1766 bis 1782 eben-falls in 8 Bänden.

Zu Lambeck' S Zeiten belief sich die Samm-lung der gedruckren Bücher schon auf 90,000; soviel besaß zu der Zeit gewiß noch keine andere Bi-bliothek Deutschlands, besonders da die Heidelbergerdurch Tylli längst zerstreut war. In der erstenHälfte des i8ten Jahrhunderts kaufte KaiserKarl der Sechste, nebst einer großen Anzahlvon Handschriften, noch vier wichtige Bibliothekendazu, als: die Bibliothek des Frecherm JohannGeorg von Hohendorf, welche im Jahre 1720in Holland für 60,000 GuldenHoll. erhandelt ward,und 252 Bände Manuskripte und 6787 gedruckteBücher enthielt, worunter sich 56 mit Randbemer-kungen von Gelehrten befinden. — Die Bibliothekdes Erzbischofs von Valenzia, der mit Kai-srrKarl demSechsten aus Italien gekommen war,und welche er den Franziskanern zu Valenzia ver-macht hatte. Nach seinem Tode wurde sie den sera-phischen Vatern im Jahre 1724 für 8000 Dukatenabgekauft. — Die Bibliothek des Kaiserlich-Kö-niglichen Bibliothekars Alexander Riccardi für

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