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Sammlung (Bücher,).
Churfürst Friedrich Wilhelm der Große. ImJahre i 658 ließ dieser Fürst seine Privatbibliothek !schon den vornehmsten Hofbedienten, Räthen undGelehrten zum Gebrauche öffnen und einen Biblische,kar dabei anstellen. Im Jahre i66^> wurde sie indem alten Seitengebäude des Schlosses aufgestelltund die Bibliothek des Doms derselben einverleibt;ste ist dann noch, sowohl unter dem Stifter, als auchunter König Fried richdemErsten ansehnlich ver-mehrt worden. Späterhin hat solche durch Schen-kungen einzelner kostbarer Werke und durch Ankamfung ganzer Bibliotheken, besonders der Spanhci-mischen, und QuintuS Jciliusschen einen an- Isehnlichen Zuwachs erhalten. Ganz besonders be- !reicherte Friedrich der Große die Bibliothekundließ, um dem immer niehr anwachsenden Bücherschatzein geräumiges Lokal zu geben, da der Raum in dem >alten Gebäude zu enge ward, das jetzige Bibliothek- ^Gebäude, nach Unger'ö Zeichnung von Beu-ln an n dem Sohne im Jahre 17^5 aufführen, jBis zum Jahre 1790 wurde diese Buchersammlung ^in fünf Bibliotheken eingetheilt; als: 1) in die alteChurfärstliche; 2) in die Spanheimische,welche König Friedrich der Erste für 12,000Rthlr. kaufte; 3 ) in die Guischardsche oderQuintuS Jciliussche, welche Friedrich der !Große im Jahre 177b gleichfalls für 12,000 Rthlr. ierkaufte; 4 )nn die von Friedrich dem Großen ^neu angeschafften, worauf er vom Jahre 177b —
1786 80,000 Rthlr. verwandte, und durch das Ver- ^mächtniß eines Theiles seiner Privat »Bibliothek ver-mehrten; 5 ) in die Roloff'sche, welche KönigFriedrich Wilhelm der Zweite im Jahre1789 erkauft hatte. Von dem oben genannten Jahrean wurden diese Bibliotheken in eine einzige Samm-lung vereiniget und vorher im Innern des Biblia-