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Aerostatik. Aesthetik.
Aerostatik ist eigentlich die kehre vom Gleichgewicht der Luft,sowohl für sich, als Mit andern Körpern, rn weicher Be-deutung dieses Wort auch sehr richtig schon vo» kcupr > here,o/?ar.) und von Karsten (kel) rbegrl ff r e cLesammten Mathematik, M. ?h. Greifowalde.1769. 8 ) gebraucht worden ist. Es bezeichnet auf dieseArt einen großen Theil der Aeromctrie, welche sich in Ae-rostatik, Pnevmatik und Aerodynamik abtheilen laßt.Neuerlich haben einige den Namen der Aerostatik der kehre»01, den Aerostaken beylegen wollen, die doch »ur einenTheil der eigentlichen Aerostatik ausmacht, und 'ichligecAeronantik genannt zu werden verdient, von wr eher unterdem Worte kuftschiffkunst gehandelt! wird. Aer oftati-sch e Maschincn oder kuftdälle s. kuftschiffkunst.
Ziewtoiion, ein Geschoß, welches Pfeile durch Gewalt derLuft abdrückte. Ktcsibius, ein Mathematiker zu Alexan--rlen, der unter dem ägyptischen Könige PtolcmäusPhysc 0 n, t2o Iabre vor Christi Geburt, oder nach Er-. fckaffung der Welt Z864. lebte, war der Erfinder desselben,calr/r/i? 7/ve^ua/s. 169Z»
kol. p. 77.
Aesthetik, von die sinnliche Empfin-
dung, herkommt, bedeutet, der Abstammung nach, dieWissenschaft der Empfindungen; fetzt versteht man aber dar-unter die Philosophie der schönen Künste, oder diejenigeWissenschaft, welche sowohl die allgemeine Theorie, alsauch die Regeln der schönen Künste aus der Natur des Ge-schmacks herleitet. Die Künste waren eher als ihre Theoirie; auch die besondern Regeln waren eher bekannt, als dieallgemeinen Grundsätze, worauf sie gebaut sind. Schondie Philosophen des Alterthums vcrnachläßigtcii die Empfin-dungen des Schönen nicht ganz, dcnnPlato, AriO-ote-lcs, Dionysius von Halicarnaß, kongin,Cicero, Quintilian u. a. haben die feinsten undfruchtbarsten Bemerkungen über das Schöne In der NaturC 5 und