Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Achkunst. z r

kannt. Man überzieht. nämlich das Glas mit Kupferste-cherfirniß oder auch mit gewöhnlichem Wachs, radirt dannmit einer Nadel die Zeichnung hinein, umgiebk sie mit ei-nem Rande von Wachs, übergießt sie mir einer MischungauS gleiche» Theilen Flußspatpulvcr und Vitrivlvl, bedecktsie mit einer Schale, und läßt sie einige Stunden stehen.Reinigt man dann die Flache vorn Ucbcrzug, so findet mandie Züge eben so cingeäht, wie in eine Kupfertafel; siMonatsschrift der Akademie der Künste undWissenschaften zu Berlin i. B. 1788. S. 86.Eine noch vorzüglichere Art ist folgende: man legt die Glas»placke, mittelst z aufrecht stehender Stäbchen über einen.Teller, worauf die Schale mit der Mischung steht, in sol-cher Höbe, daß sie von derselben etwa einen Zoll entferntist, worauf der von der Mischung aufsteigende Dunst dieZuge reiner und netter elnätzt. Kehrt man die radirte Sei-te nach oben, und bedeckt den ganzen Apparat mit einer mitWachs überzogenen Schüssel: so fallen die Schraffirungcltnoch feiner aus. Ohne hiervon etwas zu wissen, hatte sichauch Herr von Puymaurin der jüngere aus T 0 ul 0 usemit dieser Arbeit beschäftigt, und in das Junistück dese/o p1788 eine Abhandlung: Ok, eü? /s-e ^//! es? /,?/>/>//-

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lassen. Er ätzte durch die aufgegossene Flußspatsäure, wel-che er durch die Destillation aus einer bleyernen Retorte ge-wonnen Hatte, und bediente sich, statt des RadirfirnisscAder Kupferstecher, lieber des Firnisses, der aus gleichenTheilen trocknenden Ocls und Mastix in Tropfen besteht.Er ätzt sowohl in erhabner als matter Manier; s Lich-tenbergs Magazin 6. B. 4- St. 1790. S. 8i folg.Dieses zweyte Verfahren, das Puymaurin für sich er-fand, ist vortheilbufker, als daS erste Verfahren deSHerrn Pros. Klaprsths; dort setzt sich nämlich schwefel-saure Kalkerde in den Strichen an, und verursacht also,»aß dit Säure nicht allenthalben gleich tief eingreifen kann;

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